Nach dem Aufstehen heute um 08:00 Uhr fühlten sich die meisten von uns noch etwas träge, was dazu führte, dass wir extrem langsam waren.
Erste Tagesordnungspunkt war Frühstück. Wie immer gab es Muffins, Brötchen und Marmelade. Zusätzlich gab es heute am Sonntag noch Rührei.
Um sag und schreibe 10:00 Uhr konnten wir endlich los. Sogar die Putzleute standen schon bei uns in der Tür. Es ging 4 km mit dem Auto an den Fuß des Lady Macdonald Mountain. Nach dem ersten Kilometer hatten wir auch den richtigen Weg gefunden. Nun hieß es steil nach oben (1300 m auf 3,5 km). Bei diesem Aufstieg sahen wir wie die letzten Tage auch Streifenhörnchen (große und sehr kleine) und Eichhörnchen. Auch überholten uns am Beginn des Anstieges (zur Erinnerung 1300 m auf 3,5 km) eine Jogger Gruppe, welche fast ausschließlich aus Frauen bestand. Wie aber zu erwarten war, haben wir diese Gruppe relativ schnell wieder eingeholt. Ähnlich verhielt es sich auch mit anderen Wanderern. Nachdem wir 2/3 der Höhe und der Entfernung hinter uns hatten zogen leider Regenwolken auf. Aus Vernunft und auf Grund des kalten Windes entschlossen wir und den Rückweg anzutreten. Der Abstieg ging wie immer auch sehr stark in die Beine. Fast unten angekommen war das Wetter wieder aufgegangen, was uns doch etwas geärgert hat.
Nachdem wir beim Weg zurück gleich den richtigen Weg gefunden haben, entdeckten wir ein Schild zum Thema Cougar (eine große Katze, Schelm wer was anderes Dachte!!!). Hier wurde und auf Grund der Tafel auch klar, warum alle anderen mit Bären spray unterwegs waren. Denn dieses wurde auch gegen Cougars empfohlen. Des Weiteren konnten wir hier (nachdem wir wieder aus der „Gefahrenzone“ raus waren) auch sehen, wie man sich bei einem Cougar verhalten soll. 🙂
Am Auto angekommen beschlossen wir uns noch den Stausee über Canmore anzusehen, leider mussten wir dafür durch die ganze Stadt fahren. Dabei fiel uns auf, dass alle Läden offen waren, obwohl heute Sonntag war. Die Straße zum Stausee war ein reiner Kiesweg, welcher aber hier sogar als Highway ausgeschrieben ist. Oben angekommen machte Anja einige Bilder, aus dem Auto war gut zu sehen, dass es nicht einfach war sich im Wind hier oben zu halten. Weiter ging die Fahrt immer entlang der Straße an einem aufgeschütteten Wall. Wir rätselten fast 15 Minuten, was es mit dem Wall auf sich hatte, doch dann fuhren wir über den Wall über eine Brücke und sahen, dass dies ein künstlicher Fluss war, welcher sogar durch einen Felsen ging. Kurz nach der Brücke kamen wir an einen See, dieser dient als Trinkwasser für Canmore. Hier machten wir einen kurzen Halt und ein Paar Fotos. Dabei ließen es sich auch ein paar Jugendliche mit einem Jeep nicht nehmen einen sehr steilen Kiesweg hoch zufahren, bis es nicht mehr weiter ging. Auch Alex versuchte das (siehe Bild) –> Spaß beiseite die Spuren sind nicht von uns 😛 .
Fotos hatten wir nun gemacht und zu lachen gab es durch die Jugendlichen auch, also konnte es wieder Richtung Hotel gehen. Auf der Rückfahrt schauten wir uns noch kurz das Biathlon Station an und machten auch hier (wie es sich für Touristen gehört) ein paar Fotos. Weiter ging es nun zum Supermarkt, hier gab es ein paar Muffins und noch ein Glas Teriyaki Sauce zum Abendessen. An der Kasse wurden wir auf einmal auf Deutsch angesprochen, was uns sehr verwirrte. Aber der Kassierer erzählte, dass er 1,5 Jahre in Deutschland war.
Nun ging es endlich zurück ins Hotel und Abendessen machen. 1,6 kg Rind und 2 Gläser Teriyaki Sauce sowie eine Knolle Knoblauch sollten für unsere Beilage zum Reis ausreichen. Das Essen musste nach dem vorbereiten natürlich lange kochen. Anja und Alex K nutzten die Gunst der Stunde um eine Runde im Hotel Pool schwimmen zu gehen. Nach Ihrer Rückkehr machen wir das Essen fertig und ließen es und schmecken.
Nun heißt es nur noch den Abend vorm dem Fernsehen ausklingen lassen.
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1 Tag Canmore – Auf in den Yoho-National-Park
Die erste Nacht in unserer neuen Unterkunft haben wir gut überstanden – naja, abgesehen von Alex S., dessen Zimmer an der Eisenbahnstrecke liegt. Dadurch wurde er doch ab und zu durch ein paar vorbei fahrende Züge geweckt haben. Hier muss noch hinzugesagt werden, dass die Züge in Kanada wesentlich länger sind als die Güterzüge in Deutschland. Hier können diese sogar bis zu 3 km lang sein.
Der neue Morgen stimmte uns schon etwas optimistischer – immerhin konnten wir den Ausblick aus unserem Zimmer genießen. Zwar erst mal nur zu einer Seite, aber vielleicht klart es die nächsten Tage noch weiter auf. Regen ist zu mindestens gemeldet.
Bevor wir unseren heutigen Trip begonnen haben, galt es natürlich sich erst mal richtig zu stärken. Hier ließ es sich auch richtig gut frühstücken – mit einem großen Essenstisch, statt zusammengekauert auf zwei Behelfstischen, wie in unserer Gummibärenhöhle.
Auf unserem Speiseplan standen Müsli, natürlich typisch Kanadisch darf die süße Zutat – in unserem Fall ganz leckere Muffins (Schoko, Karamell und Blaubeere) nicht fehlen. Des Weiteren Brötchen, welche wir gestern gleich in einer extra Large Tüte als 30er Pack gekauft haben, da diese am günstigen waren. Wer weiß wie lange wir damit hinkommen. Noch dazu hatten wir nicht unbedingt Lust auf Toast, denn diesen gab es die Tage davor schon genug.
Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, machten wir uns auf den Weg in den Yoho-Nationalpark. Dafür mussten wir erst mal das Auto aus der Tiefgarage des Hotels bekommen, dies gestaltete sich einfacher als gedacht. Also ging es direkt auf den Highway Richtung Field. Nach einem Kilometer kam auf der Autobahn die Mautstelle für den Nationalpark. Den Pass haben wir ja schon auf unserer Fahrt von Edmonton nach Jasper als Jahrespass gekauft. Somit mussten wir uns hier keine Sorgen machen. Aber wie ordentliche Deutsche stellten wir uns hinten auf einer der Spuren zum Prüfen der Karte an. Fast vorne angekommen, fiel uns auf, dass wir das Ganze auch schneller haben könnten, denn die rechten Spuren waren ohne Kontrolle und genau für unsere Jahreskarte gedacht, naja was Solls. Beim nächsten Mal wissen wir es besser.
Den ersten Halt auf unserer Tour machen wir auf einem Parkplatz im Yoho-Nationalpark. Hier wurde auf Tafeln und einem Model erklärt, wie die Züge durch die Rockys fahren. Dabei waren die Zugtunnel durch die Rockys mit 4,5% Steigung (Normal maximal 2,5%) im Berg(Tunnel) als Spirale am interessantesten.
In Field führte uns der Weg nun weiter zu den Takkakaw-Falls, die zweitgrößten Wasserfälle Kanadas, nach den Della Falls auf Vancouver Island. Wobei der Weg zu diesen nicht ganz einfach ist. Es gibt drei Serpentinen, deren Keren eigentlich zu klein für Wohnmobile sind. Diese werden auf einen Schild daraufhin gewiesen, an den Keren jeweils die Richtung zu wechseln, d.h. sie müssen den mittleren Teil rückwärts hochfahren. Auf dem Weg nach oben war leider weit und breit kein Wohnmobil vor uns. Das wäre sicher interessant gewesen, dies zu sehen.
Schon von weiten konnten wir die 254 m hohen Takkakaw-Falls bewundern. Und wie der Name „takakkaw“ = wunderbar auch schon sagt, es ist sehr beeindruckend welche Massen an Wasser die Klippe hinabstürzen. Und je näher wir ihnen gekommen sind, natürlich umso windiger und nasser für uns. Daher hieß es Fotos lieber aus der Entfernung schießen.
Von dort aus führte uns ein Wanderweg direkt in Richtung der Hidden Lakes und des Yoho-Lakes. Dieser Weg führte ein Stück am Fluss entlang und dann durch einen Wald relativ steil nach oben. Hier im Wald war es einfach wunderbar, frische, feuchte Luft und kaum Touristen – Richtig angenehm.
Die erste Station auf dem Weg nach oben waren die Hidden Lakes, zu welchen wir vom eigentlichen Weg abzweigen mussten. Als wir uns zu diesen durchgeschlagen hatten (wahrscheinlich ist auf diesen Weg schon lange kein Wanderer mehr langgelaufen, beste Chance vielleicht einen Bären zu erspähen) sahen wir einen total ausgetrockneten See und einen sehr stark geschrumpften See.
Immerhin ist hier erst vor kurzen eine Herde Karibus vorbeigekommen, was wir an den frischen Spuren im Boden erkennen konnten.
Weiter ging es hinauf in Richtung Yoho-Lake. Da die Wolken jedoch nicht so gut aussahen entschieden wir uns mit den ersten Regentropfen sicherheitshalber umzukehren. Denn der Weg nach unten würde sicher durch die zusätzliche Feuchtigkeit nicht einfacher werden, mit etwas rutschen und einem schellen Gang haben wir es aber ohne Verluste geschafft.
Wir haben alle den Parkplatz wieder sicher erreicht und setzen unsere Fahrt in Richtung Emerald Lake fort.
Einen kurzen Zwischenstopp, wie auch gefühlt hunderte weitere Touristen, machten wir an der „Natural Bridge“. Ein kleiner Wasserfall über den eine natürlichen Brücke aus Steinen geht. Auf dieser Brücke standen wir mit gefühlt 100 Touristen eng an eng. Wir fragen uns dabei wie die Brücke das aushalten konnte, bevor wir diese Frage aber beantworten konnten, waren mit einem Schlag alle Touristen weg. Wir nutzen die Gunst der Stunde um ein paar Fotos zu machen. Da wir alle gesehen haben, dass sich die Touristen wieder ihren zwei Bussen näherten hieß es für uns jetzt aber schnell. Zurück ins Auto und vor den Bussen am Emerald Lake sein.
Nach 5 Minuten Autofahrt waren wir am See, hier einen Parkplatz zu finden war eine Herausforderung, die wir meistern konnten. Nach einem kurzen Weg durch den Wald erspähten wir einen anderen kleinen See. Denn ursprünglichen Weg zur Lodge, welchen wohl sehr lange keiner mehr gegangen war (da der Weg fast zugewachsen war) konnten wir leider nicht nehmen. Also entschieden wir uns zurück zum Parkplatz und wie alle anderen Touristen den direkten Weg über die Brücke zu nehmen. Leider hat es hier dann richtig angefangen zu regnen, daher konnten wir den wunderschönen Emerald-Lake nur im Regen bewundern.
Schnell ging es zurück ins Auto und heim nach Canmore. Es war zwar schade, dass wir den See nur im Regen bewundern konnten, aber Regen ist für die Luft richtig gut. Denn so wird die Asche der Brände aus den USA aus der Luft gewaschen.
Auf dem Weg zurück haben wir direkt passend zu unseren neuen Erkenntnissen vom Parkplatz am Vormittag, einen langen Zug auf dem Weg durch die Rockys sehen dürfen. Dieser stand zwar gerade war aber gut 2 km lang.
Zurück im Hotel-Zimmer bemerkten wir, dass das Zimmermädchen unsere Klimaanlage auf 20 °C runtergestellt hatte. Bei dem Regen draußen haben wir doch etwas gefroren. Somit war es höchste Zeit die Klimaanlage ein paar Grad nach oben zu Stellen und unseren Kamin einzuweihen.
Nachdem wir uns wieder aufgewärmt hatten, testeten Alex K. und Anja den Fitness Raum des Hotels aus, Tino und Alex S. machten von der Waschmaschine gebrauch.
Zum Abendessen gab es heute Nudeln und Bolognese. Auch haben wir den Tag für morgen geplant, wahrscheinlich geht es sozusagen auf den Hausberg auf der anderen Seite des Tals, mit dem schönen Namen Lady Macdonald. Wir sind gespannt was uns dort erwartet. Da diese Wanderung sehr anstrengend wir gab es heute nur eine kleine Runde Rommé.
Fahrt nach Canmore
Am letzten morgen in Jasper hatten wir beschlossen mal typisch Kanadisch oder Amerikanisch Frühstücken zu gehen. Somit machten wir uns 8.20 Uhr auf den Weg in die Stadt zu Tim Hortons.
Scheinbar waren wir nicht die einzigen, die auf diese Idee gekommen sind – die Schlange war verdammt lang. Nach mehreren Minuten – oder gefühlten Ewigkeiten mit unserem leeren Bauch – waren wir an der Reihe.
Die Auswahl zwischen verschiedenen Kaffees, Donuts, Muffins, Bagels und auch herzhaften Sachen war riesig. Wie auch die Schlange die hinter uns noch länger wurde. Das Frühstück gestaltet sich bei uns durchweg süß Donuts, Muffins, Kakao und Vanille Kaffee standen auf dem Speiseplan.
Leider ging es Anja und Alex K. nach dem Frühstück nicht so gut, es fragt sich nur an was es lag, wir vermuten der Kakao war nicht so gut.
Zurück in der Unterkunft hieß es jetzt alle Sachen ins Auto verstauen und los geht’s. Natürlich konnten wir nicht sofort starten – bei 150 km ohne Tankstelle war es doch besser vorher noch etwas Sprit aufzutanken. Nach den anstrengenden letzten Tagen hatte keiner von uns Lust das Auto zu schieben. Wobei wir uns auch gefragt haben, ob wir ein Automatik Auto überhaupt schieben können und/oder ob man das Auto anrollen könnte?
Nun geht es los den weltberühmten Icefield-Parkway hinab in Richtung Canmore. Der Weg ist wirklich atemberaubend (obwohl er natürlich tausendmal schöner wäre ohne den leichten grauen Schleier am Himmel). Zahlreiche Gipfel mit den verbleibenden Gletschern, wunderschöne türkisfarbene Seen….auf den 230 km langen Parkway kamen wir aus dem Staunen kaum heraus.
Da wir die Athabasca-Falls gestern schon abgehackt hatten, starteten wir direkt an den Sunwapta-Falls. An Wasserfällen mangelt es in Kanada wirklich nicht. Auch hier waren wieder eine Menge Touristen anzutreffen was sicher nichts damit zu tun hatte, das man fast bis in die Wasserfälle fahren konnte.
Am Glacier Skywalk sind wir vorbeigefahren – da sich 29 CAD für diese Aussicht nicht lohnen. Diesen Skywalk kann man sich als langen weg mit Aussicht am Berghang vorstellen, welcher einen halbrunden Abschnitt mit Glasboden im frei hängenden Bereich hat.
Die nächste Station war das Columbia Icefield Centre – hier können die Touristen für sage und schreibe 50 CAD eine Gletscher-Tour machen (typisch Amerikanisch, die Touristen werden im Bus bis über den Gletscher gefahren und dürfen dort auch mal aussteigen). Nur nicht zu viel bewegen, dass könnte anstrengen. Wir kamen hier zu dem Fazit, dass es auch in Österreich und Deutschland genug Gletscher gibt, welche man sich kostenfrei ansehen kann.
Wetter und Windjacken waren am Gletscher doch von Vorteil, auch wenn das wie die Tage vorher viele andere Touristen nicht so sahen. Leider war es für uns doch etwas Kalt und regnerisch.
Wir sind vom Parkplatz bis hoch an den Fuß des Athabasca-Glacier gelaufen. Der Gletscher ist mit 5,5 km Länge und 1 km Breite sehr beeindruckend. Dennoch wird wahrscheinlich in ein paar Jahren oder Jahrzehnten auch von diesem Gletscher wohl nichts mehr übrig bleiben.
Zwischendurch gab es natürlich auch immer wieder unsere kleinen Fotostopps. An dem einen Aussichtpunkt konnten wir sehen wie eine Herde Karibus einen kleinen Stau verursachte – als sie die Straße überquert hatten, konnten die Autos weiter fahren.
Ein weiteres Highlight war der Peyto-Lake, den Aussichtspunkt erreichten wir nach einer kurzen (oder eher Mini-Wanderung). Strahlend blaues Wasser, wie aus dem Bilderbuch.
Direkt nach dem Peyto-Lake konnten wir den wunderschönen Bow-Lake und den Bow Glacier bewundern. Auch hier blies uns der Wind mächtig um die Ohren – so stark, dass es sogar Wellen auf den See gab.
Das ließ uns hoffen, kalter Nordwind und hoffentlich Regen könnten die Situation in Banff und Canmore verbessern. Doch mit dem Regen hat es leider nicht so wirklich geklappt. Ein paar Tropfen zwischendurch und das war’s leider schon wieder.
Zum Abschluss haben wir noch einen Halt am Herbert Lake gemacht. Hier war es ruhig und sehr schön. Die ganzen Touristen halten eher an den Top-Attraktionen (Lake Louise, Peyto Lake, ….) – vielleicht weil der Herbert Lake wie ein ganz normaler See aussah – nicht der typisch türkiesblaue Gletscher-See. Vielleicht werden wir hier zurückkommen und hier eine kleine Wanderung machen. Denn diese Umgebung sieht sehr vielversprechend aus. Wir haben sogar Spuren von Bären an den Bäumen gesehen. Wir sagen uns, je weniger Touristen hier irgendwo rumlaufen umso höher die Wahrscheinlichkeit einen Bär zu erspähen.
Nachdem wir den Icefield-Parkway verlassen haben – Lake Louise machen wir an einem anderen Tag in Verbindung mit einer Wanderung ging es schnurstracks in Richtung Canmore.
Es gab zwar noch einige Aussichtspunkte, welche bei klarer Sicht sicher wunderschön gewesen wären, aber für ein Smock-Foto wollten wir dann auch nicht mehr anhalten.
Es sah hier in Banff und Canmorre zwar etwas besser aus, als auf den Foto welche uns die Kanadier gezeigt haben, aber unsere Stimmung ging trotzdem gegen Null. Solange auf diesem Traum gewartet und jetzt liegt alles im Nebel. Es ist ja auch nicht nur das – so ganz gesund ist der Qualm/Rauch ja auch nicht.
Ich glaube wir haben uns alle gedacht: Diese s***** Waldbrände!!!
Hier gibt es die schönsten Plätze, Wandertouren, eigentlich einen fantastischen Blick auf die Rockies.
Stornieren können wir unser Hotel leider nicht – und das wäre auch sehr schade, weil dieses nämlich wirklich echt verdammt klasse ist. Und es richtig gut tut nach unserem Kellerloch – ganz oben, mit einer Richtigen Küche, verdammt viel Platz, zwei großen Bädern….
Nur die Aussicht passt noch nicht so ganz, da draußen noch alles durch den Smock relativ neblig erscheint und sich die etwas weiteren Berge nur erahnen lassen.
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es in die Stadt. Zunächst in einen Baumarkt um uns Atemschutzmasken zu kaufen und dann nochmal in einen Safeway, um Lebensmittel zu kaufen – jetzt können wir ja auch Richtig kochen.
Heute gab es zum Abendessen Tacos – mit Hackfleisch, Salat, Paprika und Mais. Man könnte wahrscheinlich sagen, das war unser bisher gesündestes Essen hier.
Und es war auch richtig lecker. Heute konnten wir unsere Kartenspiel-Runde wieder aufleben lassen-. Dafür war die letzten zwei Tage leider auch keine Zeit (wie auch zum Blog schreiben…).
Der Plan für morgen sieht den Yoho-National-Park vor – der liegt etwas nördlich. Alle anderen Pläne (die wunderschöne Wanderungen im Süden vorgesehen hatten) machen keinen Sinn.
Somit sind wir auch am Überlegen unseren Plan mit Kelowna (was noch südwestlich, aber noch näher an den Feuern liegt) zu skippen (hier könnten wir stornieren) und vielleicht eher nach Vancouver zu fahren und ein paar Tage auf Vancouver Island zu verbringen. Wer weiß….wir müssen erst mal sehen, was die nächsten Tage bringen…..
Bilder folgen 🙂
Tag 3 in Jasper – Mt. Edith Cavell.
Heute hat es mit dem Aufstehen geklappt, das soll heißen keiner hat verschlafen. 😛 Nach dem wir uns mit dem Frühstück gestärkt haben (mal wieder typisch kanadisch und seeeehr gesund :-P). Packten wir unsere Sachen für die heutige Tour und füllten wie jeden früh unsere Wasservorräte auf. Als wir gegen 08:30 Uhr alle im Auto saßen ging es los zum Mt. Edith Cavell, welchen wir von Jasper aus schon sehen konnten.
An diesem angekommen, schnürten wir die Wanderschuhe an und los ging es. Bereits nach wenigen Metern erreichten wir einen Aussichtspunkt, von welchem wir direkt auf den Gletscher und den Gletschersee auf dem einige Eisschollen schwammen sehen konnten. Wie wir auch schon den Schildern entnehmen konnten schrumpfte der Gletscher sehr stark, dies konnten wir sogar teilweise mit eigenen Augen sehen oder hören, denn es stürzten immer wieder Teile des Gletschers in den See.
Den Mount Edith Cavell selbst konnte man nur mit Kletterausrüstung besteigen, also entschieden wir, dieses lieber nicht zu tun. Zum Glück konnte man aber dafür den Nachbarberg besteigen. Der Weg nach oben verlief zuerst über viel Gestein und anschließend durch einen Waldabschnitt. Darauf folgte eine Wiese, welche es fast senkrecht nach oben ging. Als wir den letzten Aussichtspunkt erreichten, welcher eigentlich unser Ziel sein sollte, ging der Weg doch noch weiter. Mit der Lust einen Gipfel zu besteigen, ging es weiter nach oben. Hier liefen wir nun über Steine und Geröll. Das letzte Stück zum Gipfel hatte es in sich, gefühlt ging es hier fast senkrecht nach oben. Unterwegs haben wir mehrere Feldhamster und auch wieder unsere Streifenhörnchen, die es offenbar auf Touristen abgesehen haben entdeckt. Die Streifenhörnchen haben uns sogar verfolgt, sodass wir uns vor ihnen verstecken mussten.
Zum Glück hat uns das Murmeltier beschützt. ;-P
Der lange und steile Aufstieg zum Gipfel hatte sich aber gelohnt. Natürlich war auch ein bisschen Wehmut dabei, denn ohne den Rauch von den Waldbränden wäre die Sicht bei unserem Wetter heute noch tausendmal besser gewesen. Doch auch so war die Aussicht auf die umliegenden Berge und die Täler mit den Flüssen atemberaubend. Durch den Nebel konnten wir die Berge in weiterer Entfernung leider nur erahnen. Aber der Blick auf den Mount Edith Cavell und die Seen bzw. die Hochebene waren dafür umso besser. Der Aufstieg hatte sich dennoch gelohnt. Unterwegs und auf dem Gipfel trafen wir eine junge Frau aus den Nordwest-Territorien, welche im T-Shirt unterwegs war und noch sagte, dass ihr zu warm ist. Wir hingegen hatten T-Shirt, Pulli und Jacke an und fragen uns was mit uns oder ihr nicht stimmt.
Auf dem Gipfel konnte auch Alex K. seine Sportlichkeit unter Beweis stellen und setzte direkt über einer Felsspalte zu Blanks an (die Felsspalte war 60 cm tief ). Auch war es schön mitten im Sommer ein paar Schneebälle zu formen. Wer kann schon von sich selber sagen, im Sommer einen Schneeball geworfen zu haben?!
Der Abstieg ging seltsamerweise erheblich schneller als der Aufstieg, warum nur?
Auf dem Weg nach unten trafen wir unter anderem zwei Deutsche und ein Paar mit Kind aus Kanada (Toronto). Das Paar berichtete uns schreckliches aus Banff, welches unser morgiges Ziel ist. Wir haben hier (leider) Bilder sehen dürfen, auf welchem vor Rauch die Hand vor Augen nicht zu erkennen war und die Autos mit einer dünnen Staubschicht bedeckt war. Wir hoffen jetzt einfach das Beste für morgen, gerade da das Hotel schon bezahlt war und sich beim Buchen super angehört hat. Und zweitens – wir dieses auch nicht stornieren können.
Wieder zurück am Parkplatz oder besser am Alarm beschallten Parkplatz, denn irgendwie ging hier ständig eine Auto-Alarmanlage nach der anderen an. Leider waren die Leute auch nicht in der Lage den Alarm ihres eignen Autos abzuschalten. Nun machten wir uns auf den Weg weiter zu den Athabasca-Falls.
Die Athabasca-Falls – die 23 m in die tiefe Stürzen – sind wie der Name schon sagt Wasserfälle, welche unserer Meinung nach total überlaufen sind. Gefühlt sind hier hunderte von Touristen unterwegs. Sie liegen am Start des Icefields-Parkways – der Morgen bei uns auf dem Programm steht, auf unserem Weg nach Canmore. Da es hier aber schon sehr voll war, wer weiß was uns morgen erst erwarten wird…und wie wird wohl erst der Himmel aussehen…
Der Ausblick am Grund auf den weiterführenden Athabasca-River mit den Bergen im Hintergrund hat sich gelohnt. Auch konnten wir hier wieder unsere Sportlichkeit unter Beweis stellen – durch Balance-Übungen auf den Steinen.
Auf unserem Rückweg nach Jasper machten wir noch einen kurzen Halt an einem Parkplatz – an dem kein Auto stand. Hier ließ es sich aushalten. Leider haben wir hier keinen Bären gesehen, sondern nur winkende Wassersportler auf einer Rafting-Tour. Fragt sich nur, ob sie oder wir die Attraktion waren…
Zurück in Jasper machte sich Alex K. auf den Weg zu einer Joggingeinheit. Den Bereich, in den er beim letzten Mal einen Bär gesehen hatte, wurde für die Menschen gesperrt. Also immer noch kein Bär-Foto. Wir hoffen, dass wir nochmal die Chance bekommen aus der Ferne einen zu entdecken…
Nach einem kurzen Abstecher in die Stadt und die letzten Einkäufe für das Abendessen – kling auch unser letzter Abend im Celtic Heaven aus. Wir freuen uns schon richtig auf morgen – in Canmore haben wir wenigstens wieder eine richtige Küche – dann heißt es Ade Mikrowellenessen.
Ein Blick in das Gästebuch unserer Unterkunft (die unverständlich mit 8,5 bewertet wurde) führte für Verwunderung. Es haben sich doch tatsächlich Gäste für die tolle Küchenausstattung bedankt. Also unter einer Küche verstehen wir (Deutschen) dann doch etwas mehr als eine Mikrowelle, ein Wasserkocher und einen Toaster. Ach und nicht zu vergessen eine Kaffeemaschine. Wir hoffen die nächsten Gäste nehmen in ihrem Kaffee keinen Wiener-Geschmack war – unserer Art Wiener zu kochen. 😉
Am Ende des Abends wurden noch die letzten Sachen gepackt, bis es hieß endlich hieß: Licht aus und Gute Nacht in unserer Gummibären-Höhle.
2. Tag in Jasper
Der Morgen begann bei Alex K. und Anja mit einem schreckhaften Erwachen – oh nein, total verschlafen. Somit haben wir eine Stunde des Tages verloren.
Nachdem Frühstück ging es nun endlich los, in den ca. 1oo km entfernten Mount Robson Provincial Park. Wie gestern sind wir direkt am Rande der Stadt auf eine kleine Herde Karibus gestoßen.
Das Gute an der Fahrt war, wir konnten die eine Stunde Zeitverlust nur durch überfahren der Grenze zu British Columbia wieder gut machen. Wobei das leider nur eine gedachte Stunde war, da wir sie bei der Rückfahrt wieder einbüßen müssen. Der Berg selbst war schon 20km vor dem Ziel zu erkennen, da dieser mit seiner weißen Krone hervorstach. Bei einer Höhe von 3954m ist das ja auch nicht verwunderlich. Je näher wir dem Ziel kamen, desto atemberaubender sah der Berg aus.
Bei der Ankunft war uns direkt klar, dass wir diesen Berg nicht an einem Tag schaffen. Also wählen wir den Weg um den Berg mit diversen sehenswerten Punkten (See, Wasserfälle ….). Unser selbst gestecktes Ziel waren 16 km hin und 16 zurück. Dabei wären es 600 m Höhenunterschied gewesen.
Der Weg führte uns zuerst am Fluss entlang durch einen Wald mit einer Art Mammutbäume. Nach den ersten 5 km kamen wir an den See. Dieser war auch wunderschön gelegen. Auf dem Weg am See entlang erspähten wir am Rand ein Schild ACHTUNG Steinlawinen Gefahr, hier war der Weg von einigen Wasser- und Felsabgängen zerstört wurden. Nichts destotrotz fanden wir einen Weg hindurch und halbrund um den See. Fast am Ende des Sees sahen wir eine schöne Stelle und setzten uns direkt an den See. Hier verharrten wir ca. 20 Minuten und genossen die Natur. Bei den Jungs kam natürlich der Spieltrieb durch und so sprangen ein paar flache Steine über den See.
Nach dieser Erholung führte uns der Weg weiter über einen Teil des Sees, welcher ausgetrocknet war. Hier ging es auch über nur halb befestigte Wege und kleine Brücken (welche je nur von einer Person überquert werden durften). Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und der Erschöpfung entschlossen wir uns sicherheitshalber kurz vor 14 Uhr (bzw. 13 Uhr Zeit in BC) sicherheitshalber die Rückkehr anzutreten. Es ist ja nicht allein nur der Rückweg zu Fuß zu bewältigen, wir müssen ja auch noch zurück nach Jasper.
Das positive an dem Tag war auf jeden Fall, so viele Eichhörnchen wie heute haben wir lange nicht mehr gesehen und der Blick war hier immer klar (kein Rauch).
Trotz der fortgeschrittenen Zeit haben wir uns auf dem Rückweg eine kleine Pause gegönnt, welche direkt für eine Kugelstoß -, Speerwurf -, Diskuswurfeinheit (mit Steinen) genutzt wurde.
Nachdem wir nach 22 km wieder den Parkplatz erreicht hatten, kam der erlösende Moment. Der Schuhwechsel, endlich raus aus den Wanderschuhen und in die bequemen Sport- oder Treckingschuhe.
Nach dieser Erleichterung ging es nun zurück nach Jasper – natürlich wie immer mit kleinen Foto-Zwischenstopps an schönen Seen und interessanten Punkten.
Wir sind heute auf eine Gesamtstrecke von 22,28 km gekommen bei einem Auf und Abstieg von ca. 640m.
Insgesamt ist uns aufgefallen, dass die meisten Touristen hier oben Übernachten. Des Weiteren ist Wandern hier gefühlt ein Wettrennen wer zuerst da ist, damit bleibt natürlich das genießen der Natur und entdecken von Tieren auf der Strecke
Als wir zurück in Jasper waren, wussten wir, wir haben heute alles richtig gemacht mit der Wahl Mount Robson Provincial Park. Den dort war die Sicht immer klar – hier in Jasper lag schon wieder der Rauch über der Stadt. Damit war die bei klarer Sicht wunderschöne Kulisse der umgebenden Berge war kaum noch zu erkennen. Hoffen wir mal, dass es die nächsten Tage besser wird und vor allem, dass sie die Waldbrände in den USA endlich löschen können.
Aber nicht nur wir schauten bedrückt auf den „Nebel“ der über der Stadt lag – das ging allen so.
Nachdem wir uns fürs Essen umgezogen und frisch gemacht hatten ging es nun in die „Innenstadt“ von Jasper. Zuerst hatte es uns ein Steakrestaurant angetan, in welchem es unter anderem Elch gab. Aber der Preis der Portionen in Relation zur Menge schreckte uns dann doch ab. Wir entschieden uns dann für eine Kanadische Kette EarL’s. Hier gab es für uns alle Bürger und alkoholfreie Cocktails. Zum Nachtisch gab es Schokoladen Brownie mit Schoko- und Karamellsauce sowie Vanilleeis im Karamell Becher. Die Kellner/innen in Kanada sind super nett und freundlich, auch aus dem Grund, dass sie aufs Trinkgeld angewiesen sind.
Das Bezahlen selbst bedeutete Rechnung + 17 % Trinkgeld.
Nachdem wir uns den Bauch vollgeschlagen haben und sich unser Zahnarzt nach dem Nachtisch schon auf unseren nächsten Besuch freut, traten wir den Rückweg in unsere „Gummibärenhöhle“ an. Da wir für den nächsten Tag wieder eine Tour geplant haben und die von heute es schon ganz schön in sich hatte, ging es gleich ab ins Bett. Leider blieb da keine Zeit zum Block schreiben.
1. Tag in Jasper
Wie angekündigt, ging es heute um 06:30 aus den Federn. Noch leicht müde hieß es nun Frühstücken und Rucksäcke packen. Beim Frühstück haben wir zu unserem Bedauern die Inhaltsstoffe unserer gekauften Marmelade gelesen. Dabei kam uns die Frage auf, ob das Marmelade oder Treibstoff ist :-). Als Fazit dazu lässt sich nach dem heutigen Tag sagen, es schadet scheinbar nichts, nützen tut es aber auch nicht.
Aber zurück zum Thema, wir sind von unserer Unterkunft in Jasper zum Maligne Lake gefahren ca. 40 km, fast nur in einem Seitental nach oben. Als wir Jasper verlassen hatten, erspähten wir am rechten Straßenrand ein paar Fahrzeuge, und siehe da, wir haben die ersten Tiere des Tages (Karibus) gesehen.
Nach ein paar Fotos ging es nun das Seitental hoch bis auf 1700 m. Auf der Fahrt viel auf, das hier ein extremer Waldbrand gewütet haben muss, da alle Bäume rechts und links auf ganzen Streckenabschnitten verbrannt waren. Allzulange her kann dieser Brand nicht gewesen sein. Bisher ist noch keine neue Vegetation zu erkennen. Abends haben wir dann nachgeschaut – er war erst dieses Jahr im Juli. Aber es ist schon traurig, wieviel dabei von der schönen Natur zerstört wurde. Und Waldbrände sind hier in vielen Regionen ein sehr großes Problem.
Als wir zum ersten See auf der Strecke kamen (Medicine Lake), war uns etwas mulmig, da dieser nur ca. zu 5-10% gefüllt war und weiter oben er sogar fast komplett trocken war und nur ein kleiner Strom des Maligne Rivers ihn noch durchzog. Früher dachten die Indianer, dass an diesem Phänomen die Geister dran schuld sein – jedoch handelt es sich hierbei um ein geologisches Phänomen. Im Herbst versickert das Wasser in poröse Kalksteinschichten und in ein unterirdisches Drainagesystem der Natur.
Nach ein paar weiteren Minuten Fahrt erreichten wir unser Ziel. Nun hieß es Wanderschuhe anziehen und Rucksäcke auf, auch unser Bärenspray nahmen wir vorsichtshalber mit.
Der erste kurze Abstecher führte uns zum See – um den immer noch ein leichter Nebel lag -, von hier aus ging es nun auf den Bald Hill. Dieser ist ca. 2300m hoch und somit 600m höher als wir. Die ersten 4 km ging es mit relativ wenig Steigung, aber dann entschlossen wir uns den steileren Weg zu nehmen und diese hatte es in sich. Von der Hoffnung getrieben vielleicht ein tolles Tier zu sehen am liebsten einen Bären, erreichten wir aber den Gipfel. Dazu lässt sich noch sagen, das der Endspurt am schlimmsten war, hier ging es extrem steil nach oben. Aber die Aussicht ließ sich durchaus sehen und somit wurden wir für den mühsamen Aufstieg belohnt. Vom Gipfel ging es nun auf einem Grad entlang, wo wir endlich ein paar Tiere zu sehen bekamen (Murmeltier, Streifenhörnchen).
Die Streifenhörnchen kamen richtig nah an uns heran, sodass wir mit ihnen ein tolles Fotoshooting hinlegen konnten. Ab hier ging es nun wieder hinunter in Richtung Tal & Mailgne Lake. Alles in allem war die Wanderung ca. 13,6 km lang und wir haben 639 Meter Höhenunterschied gemacht.
Nun ging es noch ein Stück um den See., der fast – jetzt da der Nebel ein bisschen aufgeklart hatte – wie aus dem Bilderbuch aussah. Strahlend blaues Wasser, Sonnenschein und im Hintergrund die Berggipfel.
Eigentlich hatten wir uns dann entschlossen ein Ruderboot auszuleihen. Aber, leider haben Kanadier scheinbar eine seltsame Vorstellung von Datenschutz, um ein Boot zu leihen hätten wir alle unsere gesamten Daten angeben müssen und zustimmen müssen, dass diese gespeichert und weiter gegeben werden dürfen. Dies haben wir dann natürlich nicht getan.
Nach einem kleinen Stück um den See ging es zurück zum Auto und wieder Richtung Jasper. Dabei machten wir auf der Rückfahrt noch ein paar Bilder und hielten an dem Maligne Canyon an. Hier sind wir den Canyon entlang gelaufen und haben natürlich als brave Touristen noch ein paar Bilder vom hinabprasselnden Wasser gemacht.
Zu Hause angekommen, hieß es nun essen machen und duschen bzw. für Alex K. – höchste Zeit für eine Jogging-Einheit. Bei dieser hat er einen “Bärenarsch” von weiten gesehen, der gerade wieder schnell zurück in den Wald verschwunden ist. Höchstwahrscheinlich war es ein Schwarzbär, denn nach Auskunft unseres Vermieters ist die Gegend oberhalb von Jasper das Revier eines Schwarzbären.
Zu essen gab es heute Mikrowellen Gerichte, welche zu unserer Überraschung ganz gut waren. Entweder es war wirklich gut, oder wir gewöhnen uns an das “essen” hier.
Edmonton -> Jasper
Die zweite Nacht im Westbury House war vorüber – nun hieß es Koffer packen. Der Platz im Koffer wird so langsam grenzwertig – bald sind wir wohl oder übel gezwungen uns einen neuen Koffer zu kaufen….
Das Frühstück war genauso gut wie gestern. Nachdem alle Koffer gepackt und die Sachen im Auto verstaut waren, hieß es nun Abschied nehmen von Steven und Charlet, sowie Phoebie und Alonso – die wirklich so schnell rennen können wie der Wind, wenn sie ihrer Frisbee Scheibe hinterher jagen. Über unsere Weinflasche haben sich die beiden sehr gefreut.
Jetzt geht es los….wir kommen den Rockies immer näher. In wenigen Stunden werden wir schon in Jasper sein. Die Aufregung uns Spannung wächst. Ab morgen werden dann auch endlich unsere Wanderschuhe ihren Einsatz bekommen.
Die Fahrt lief problemlos. Jedoch ist es immer noch ungewohnt, dass die Trucks hier so schnell wie die Autos fahren bzw. sogar noch schneller. Es ist hier keine Seltenheit von einem Truck überholt zu werden (außer Alex K. fährt) und dieses birgt sogar die Gefahr von Steinschlägen. Hier fahren nämlich viele Autos mit gerissenen Frontscheiben rum – so etwas wie einen TÜV gibt es hier in Kanada nicht. Die Autos werden solange gefahren, bis sie nicht mehr fahren. Daher sieht man hier auf den Straßen schon einige Rostlauben rumfahren….
Leider ist uns gerade aufgefallen – als wir beim Erstellen unserer Einkaufsliste waren – das wir einige Sachen im Kühlschrank vergessen haben…..unsere Cola, das RootBeer (da dieses wie Medizin/Zuckerrübensaft schmeckt – ist es um dieses nicht so Schade), unser Rest Käse, Ketchup, H2O, der Pudding, der wie die Werters Original Bonbons schmeckt…)
Nach dem wir fast an einer 64km (gefühlt aber 640 km) langen Baustelle vorbei waren, erreichten wir die Industriestadt Hinton. Hier haben wir zuerst eine Tankstelle aufgesucht, welche wir kurz vor der Tankreserve noch erreichten. Auch haben wie hier noch einen kurzen Zwischenhalt gemacht um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Wie gestern schon in Edmonton im Walmarkt, war auch hier die Suche nach Obst und Gemüse ergebnislos. Zum Glück gab es einen Safeway neben an, hier konnten wir Bananen und diverse weitere Lebensmittel kaufen.
In Hinton sind wir auch auf einen Bär getroffen. Aber keine Sorge, dieser war nur aus Plastik, dafür aber sehr groß.
Weiter ging es jetzt Richtung Jasper, wobei wir am Eingang vom Jasper Nationalpark die Nationalpark Jahreskarte für PKW bis zu 8 Personen kaufen mussten. Leider fiel uns erst hier auf, dass die nächste Unterkunft ohne Frühstück war und wir dafür Garnichts eingekauft haben. Nichts destotrotz kamen wir unserem nächsten Zwischenhalt in Miete Hots Springs näher. Als wir uns mit dem Mietwagen die kurvige Straße nach ca. 30 Minuten hochgequält hatten und unterwegs noch 2 Fotostopps eingelegt haben, erreichten wir HotSpings, welches für seine heißen Quellen bekannt ist.
Hier kreuzte ein ???? , der direkt aus dem Wald kam, unseren Weg. Natürlich haben sofort alle ihre Kameras gezückt.
Ein paar Meter haben wir hier auch zu Fuß zurückgelegt – bis zur Quelle die nicht mal einen Kilometer entfernt war. Zuweit wollten wir uns doch nicht von unserem Auto – das bis obenhin mit unserem Gepäck beladen war – entfernen. Es wäre alles andere als gut, wenn wir am Ende ohne Sachen und gar ohne Auto dagestanden hätten.
Die großen Wandertouren kommen schon noch früh genug.
Auf unserem weiteren Weg in Richtung Jasper haben wir immer wieder kleine Stopps zum Fotografieren eingelegt – typisch Kanada wie wir es kennen: zahlreiche Wälder, wunderschöne Seen, …kurzum eine traumhafte Landschaft.
Nur Schade das die Bilder nicht so gut geworden sind, da über uns ein seichter Nebel liegt, der von den sehr weit entfernten Waldbränden zu uns gezogen ist.
Leider ist unsere Unterkunft diesmal nicht so “luxuriös” wie erwartet, aber für die 4 Nächte wird es schon gehen.
Durch unsere Erkenntnis, dass wir Frühstück selbst machen müssen, sind wir hier dann noch einmal schnell in die Stadt zum einkaufen gelaufen (ca. 700m von der Unterkunft). Leider waren wir von den Preisen extrem schockiert, aber es nützt nicht essen müssen wir schon. So haben wir zum Frühstück ein bisschen Müsli, Milch und Marmelade besorgt. Bis ca. 22:00 Uhr haben wir dann noch den nächsten Tag und unsere 1. große Wanderung geplant. Das heißt morgen geht es los !!!!
–> 06:30 Frühstück.
Edmonton Tag 1
Die erste Nacht im Westbury House war vorüber. Was wird uns zum Frühstück erwarten? Wird es genauso gut wie im Lakeview, schlechter oder ist es noch zu toppen?
Der erste Blick auf den Frühstückstisch und wir waren guter Hoffnung. Es gab große Schokomuffins, Naturjoghurt mit Blaubeeren und Himbeeren, selbst gebackenes Brot (Toast), Croissons, Müsli, Rührei… Wir hatten nichts zu beklagen. Und die Muffins sind echt göttlich! – und auch genauso kalorisch. Aber nichts desto trotz, sollten wir irgendwo einen Sears finden, dann wissen wir, was auf unserem Einkaufszettel stehen wird.
Nachdem wir reichlich gefrühstückt haben und uns Steven die wichtigsten und interessanten Punkte auf der Karte eingezeichnet hatte, ging es los nach Edmonton. Ganz ohne Navi, nur mit dem eingezeichneten Weg haben wir unseren Parkplatz in einer Seitenstraße problemlos gefunden. Das ging schon mal einfacher als in Calgary.
Der Weg quer durch das Fringe Festival führte uns zu unserem Zwischenziel – die Bahnstation für die Edmonton Highlevel Streetcar. Mit dieser Bahn (unser Wagon „Melbourne Australia 930“ 1947 war ursprünglich einmal in Melbourne Australien auf den Schienen unterwegs gewesen) fuhren wir nun über die höchste Straßenbahnbrücke der Welt mit 48 m Höhe und sogleich durch den einzigen Straßenbahntunnel in Alberta. Bevor wir jedoch die Brücke passieren konnten mussten noch drei Dinge überprüft werden: 1. Ist die Brücke noch vorhanden? 2. Funktionieren die Lampen/die Elektrizität noch? 3. Befindet sich jemand auf der Brücke? Nachdem alle drei Punkte gescheckt wurden, ging es nun endlich über die Brücke. Wobei Punkt 1 sicher eher der Unterhaltung der Fahrgäste diente.
An der Endhaltestelle in Jasper wagten wir uns nun in die Innenstadt von Edmonton. Als wir durch den Railway Park gingen, sind wir direkt an der Edmonton Marathonstrecke vorbeigekommen. Die Läufer bzw. ihr Laufstil sah teilweise schon alles andere als gesund aus. Und man fragt sich schon, muss man mit Krücke und einem Aircast-Schuh wirklich einen Marathon laufen?????????
Weiter ging es – durch ein paar Blocks, dann wieder ein Stückchen entlang der Marathonstrecke – durch die City of Edmonton. So wirklich schön war es hier aber nicht. Viele Bettler, Junkies und Obdachlose auf der Hauptstraße. Einige hatten sogar eine Blootooth-Freisprecheinrichtung – das war schon ein bisschen komisch und unheimlich – weiß man mit wem er kommuniziert und wer an der nächsten Ecke auf uns warten könnte? Daher haben wir uns an der Bank dann doch lieber entschlossen uns Geld in Jasper zu holen und nicht hier.
Unser Weg führte uns nun zu dem ältesten Gebäude der Stadt. Ein Hotel, das im Jahre 1915 fertig gestellt wurde. Von diesem ging eine Treppe nach unten in Richtung Fluss und Park. Auf dieser haben wir kurz eine Trinkpause eingelegt. Leider mussten wir hier einen Deckel von unserer Wasserflasche beklagen, da dieser direkt durch die Ritze im Boden gefallen ist. Nur gut dass es keine Kameraabdeckung oder etwas anderes wichtiges war.
Unser Spaziergang ging weiter entlang des Flusses, über die Brücken und durch den Park. Hier im Grünen war es schon wesentlich angenehmer als in der Innenstadt.
Auf dem Weg zum Regierungsgebäude sind wir an einem Baseball-Stadium vorbeigekommen. Dieses hat am Sonntag geöffnet (for Free), sodass Familien mit ihren Kindern hier ein Paar Bälle schlagen können. Ich glaube, danach würde man in Deutschland vergeblich suchen…
Am Regierungsgebäude haben wir den Rückweg mit der Bahn angetreten – die war dieses mal richtig voll. Auch der Ansturm der Leute die in die Bahn Richtung City wollten, war wesentlich größer als bei unserer Hinfahrt – also haben wir alles richtig gemacht. Zwischen durch kam uns sogar der Waggon entgegen, der ehemals in Hannover unterwegs gewesen ist („Hanover Germany 601“ (1970)).
Auf dem Rückweg haben wir noch an einem Outdoor-Geschäft Halt gemacht. Die Parkplatzsuche gestaltete sich nicht so einfach – alle möglichen Parkplätze in der Seitenstraße waren belegt, nur Kurzzeitparker mit 5 min frei. Bevor wir noch mehr Zeit verschwendeten ging es dann auf den Bezahl-Parkplatz. Dort waren wir dann zur richtigen Zeit am richtigen Fleck – denn wir haben von einer Familie ihren Restparkschein (noch ca. 1 h) geschenkt bekommen. Nachdem Outdoor-Geschäft, ging es dann noch eindecken mit Lebensmittel in einen Walmart. Nur irgendwie suchten wir hier die Obst und Gemüse Abteilung vergeblich….
Letztendlich wurden wir dann aber in einem anderen Supermarkt doch noch fündig. Jetzt ging es endlich wieder ab zurück ins Westbury House und es war Zeit fürs Abendessen.
Natürlich haben wir auch heute Abend nicht auf unsere alltägliche Kartenrunde verzichtet. Da es keine Einigung zwischen Doppel- und Schafskopf gab – hieß es Skibo. Die Skibo-Karten liegen zwar noch zu Hause in Deutschland – aber mit Romme Karten geht’s auch. 😉 Die „Not“ macht erfinderisch.
Fazit des heutigen Tages: Edmonton ist zwar die grünere Stadt, aber Calgary ganz eindeutig die schönere!
Calgary nach Edmonton, West Edmonton Mall
Heute früh lachte endlich wieder die Sonne. Nach den letzten Handgriffen zum packen ging es das letzte Mal in Calgary zum Frühstück. Hier hieß es nochmal richtig zuschlagen, wir wissen ja nicht, was uns die nächsten Tage erwartet. Auf dem Speiseplan heute gab es Würstchen, Ei, Muffins, Waffeln, Marmelade,…. .
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es ein letztes Mal in unser Zimmer, um unsere Koffer zu holen und den Kühlschrank zu leeren. Da wir bereits zum Frühstück die erste Fuhre ins Auto gebracht hatten, konnten wir jetzt problemlos alles mit einmal mitnehmen. Das auschecken im Hotel lief auch problemlos.
Es war eine sehr schöne Zeit im Lakeview, wir sind gespannt, wie die nächsten Unterkünfte werden.
Um 09:00 machten wir uns nun endlich mit dem Auto auf den Weg nach Edmonton. Wobei wir so langsam gezwungen waren das erste mal zu tanken. Also mussten wir noch einen kleinen Abstecher zur nächsten Tankstelle machen.
Tanken? Welcher Sprit? Das ist doch easy – in Deutschland ja, aber hier war es doch nicht so ganz einfach.
Uns war nicht ganz klar, welchen Sprit wir tanken durften, da unser Motor mit 85E (Ethanol) fährt. Ethanol ist günstiger und es gibt zahlreiche Tankstellen in Vancouver (British Columbia). Aber was ist mit Alberta? Die gestrige Suche im Internet nach Ethanol Tankstellen in und um Calgary war leider erfolglos.
Daher blieb uns nur eins übrig – wir müssen etwas anderes tanken. Nur fragt sich was genau ist kompatibel? Da auch das Fragen an der Tankstelle nichts brachte, entschlossen wir uns das günstigste Benzin zu nehmen und sind damit bisher auch ganz gut “gefahren”.
Fragt sich, was die Mietwagenfirma sich bei diesem Wagen wohl gedacht hat?
Auf der Fahrt nach Edmonton (ca. 330km) konnten wir in der Ferne, aber dafür recht gut die Rocky Mountains sehen. Bald werden wir dieses gewaltige Gebirge aus der Nähe bewundern dürfen. Etwas Angst machte uns nur, dass die Berge fast komplett weiß, also von Schnee bedeckt waren.
Nach einer 3 stündigen Fahrt und ohne uns zu verfahren erreichten wir unser Ziel. Naja ohne uns zu verfahren ist nicht ganz richtig, wir standen eine Einfahrt zu weit vorne. Das falsche Haus machte uns etwas Angst es war wie aus einem schlechten Horrorfilm. Als wir unseren Fehler gerade noch rechtzeitig erkannten, fuhren wir eine Einfahrt weiter und hier sah es doch sehr freundlich aus.
Wir wurden von 2 Hunden und natürlich auch von unseren Gastgebern Steve und Charlet herzlich empfangen. Dazu ist noch zu erwähnen, dass wir diesmal nicht in der Stadt sind sondern eher in der Pampa untergekommen sind. Das Grundstück unserer Gastgeber ist echt groß.
Nach dem wir nun unsere Sachen gleich in die Zimmer gebracht haben, ging es weiter in das weltweit größte Shoppingcenter (West Edmonton Mall).
Hier haben wir wie der Name schon sagt eine sehr große Mall gesehen, in welcher es aber neben hunderten von Läden auch ein Mega Schwimmbad, ein Eishockeyfeld, einen Minigolfplatz, ein Piratenschiff und ein Abenteuerland (Galaxyland). Hier konnten wir ohne Probleme den ganzen Nachmittag verbringen und haben uns dabei auch eine kleine Show (Seehunde Show) angesehen. Um 17:30 Uhr haben wir die Mall dann endlich mit mäßiger Ausbeute auf Grund der hohen Preise verlassen.
Nach der Rückkehr zur Unterkunft haben Anja und Alex noch Ihr Sportprogramm durchgezogen und wir haben uns etwas näher mit den Gastgebern bekannt gemacht. Nun sitzen wir zum Abendbrot zusammen und werden den morgigen Tag planen.
Calgary zum 3.
Heute morgen wurden wir leider lautstark von einer PKW Alarmanlage geweckt. Die nächste Überraschung des Tages ließ auch nicht lange auf sich warten, es regnete und stürmte vor unserem Fenster. 🙁
Trotz des schlechten Wetters und dem lauten Weckruf, ließen wir uns die Laune nicht verderben und machten und auf den Weg zum Frühstück. Auf der Speisekarte heute standen Rührei, Speck, Crepes, Marmelade, Muffins, Waffeln…. . Somit war dieser Teil des Starts in den Tag gerettet.
Nach 10 Minuten abwägen der Möglichkeiten, den Tag zu verbringen, entschlossen wir uns 130 km nach Drumheller zu fahren. Wo wir als erste Station die Touristen Info mit dem Weltweit größten Dino aufsuchten. Von dort ging es direkt in Royal Tyrrell Museum. Auf dem Weg dorthin konnten wir immer wieder kleine, kunterbunte Dinosaurier am Wegesrand entdecken.
Im Museum hingegen sind wir auf die “echten” Dinosaurier getroffen. Oder wir sollten eher sagen, auf das was von ihnen übrig geblieben ist. Wir konnten die Knochen der Dinos und deren Entwicklung auf der Erde bewundern. Die Ausstellung zeigte zahlreiche Exponate: von T-Rex über Lilliput (Apatosaurus/Brontosaurus) und Cera (Triceratops) und Mani (Mammut) und Diego (Säbelzahntieger)…..
Nach unserem Besuch im Museum erklimmten wir bei Regen die Aussichtsplattform vor dem Museum – trotz Regen – die Aussicht auf die Landschaft des Provincial Parks war wunderbar.
Nun ging es weiter (zum Glück im Auto) auf den Spuren der Dinosaurier entlang des Dinosaurier Trails. Das Highlight auf diesem: Die Überquerung des Flusses mit der Bleriot Fähre!
Nach dem wir Drumheller wieder erreicht hatten, ging es weiter Richtung Süden, wo 11 Brücken auf uns wartetet (soll laut Info ein “must see” sein). Die 11 Brücken stehen im Guinness Buch der Rekorde als die meisten Brücken auf der kürzesten Strecke. Am Ende der Route sollte eine verlassene Goldgräberstadt sein, welche wie aber nie erreicht haben. Da die Straße nach der 11. Brücke in einen Schotterweg über ging.
Zum Abschluss unserer Drumheller Tour fehlten nur noch die Hoodoos (Pilze aus Stein).
Von hier aus ging es weiter in ein Outlet Center, welches als letzte Station kurz vor Calgary noch auf uns wartete. Leider hatten wir uns hier mehr erwartet. Die Preise waren fast gleich zu denen in Deutschland, wenn nicht sogar teurer. Somit kamen wir fast ohne Beute in der Foot Corner der Mall an. Hier gab es nun Abendessen.
Endlich ging es zurück ins Hotel, wo es nun heißt Koffer packen, aufräumen und schlafen.



























































































































































