Heute morgen wurden wir leider lautstark von einer PKW Alarmanlage geweckt. Die nächste Überraschung des Tages ließ auch nicht lange auf sich warten, es regnete und stürmte vor unserem Fenster. 🙁
Trotz des schlechten Wetters und dem lauten Weckruf, ließen wir uns die Laune nicht verderben und machten und auf den Weg zum Frühstück. Auf der Speisekarte heute standen Rührei, Speck, Crepes, Marmelade, Muffins, Waffeln…. . Somit war dieser Teil des Starts in den Tag gerettet.
Nach 10 Minuten abwägen der Möglichkeiten, den Tag zu verbringen, entschlossen wir uns 130 km nach Drumheller zu fahren. Wo wir als erste Station die Touristen Info mit dem Weltweit größten Dino aufsuchten. Von dort ging es direkt in Royal Tyrrell Museum. Auf dem Weg dorthin konnten wir immer wieder kleine, kunterbunte Dinosaurier am Wegesrand entdecken.
Im Museum hingegen sind wir auf die “echten” Dinosaurier getroffen. Oder wir sollten eher sagen, auf das was von ihnen übrig geblieben ist. Wir konnten die Knochen der Dinos und deren Entwicklung auf der Erde bewundern. Die Ausstellung zeigte zahlreiche Exponate: von T-Rex über Lilliput (Apatosaurus/Brontosaurus) und Cera (Triceratops) und Mani (Mammut) und Diego (Säbelzahntieger)…..
Nach unserem Besuch im Museum erklimmten wir bei Regen die Aussichtsplattform vor dem Museum – trotz Regen – die Aussicht auf die Landschaft des Provincial Parks war wunderbar.
Nun ging es weiter (zum Glück im Auto) auf den Spuren der Dinosaurier entlang des Dinosaurier Trails. Das Highlight auf diesem: Die Überquerung des Flusses mit der Bleriot Fähre!
Nach dem wir Drumheller wieder erreicht hatten, ging es weiter Richtung Süden, wo 11 Brücken auf uns wartetet (soll laut Info ein “must see” sein). Die 11 Brücken stehen im Guinness Buch der Rekorde als die meisten Brücken auf der kürzesten Strecke. Am Ende der Route sollte eine verlassene Goldgräberstadt sein, welche wie aber nie erreicht haben. Da die Straße nach der 11. Brücke in einen Schotterweg über ging.
Zum Abschluss unserer Drumheller Tour fehlten nur noch die Hoodoos (Pilze aus Stein).
Von hier aus ging es weiter in ein Outlet Center, welches als letzte Station kurz vor Calgary noch auf uns wartete. Leider hatten wir uns hier mehr erwartet. Die Preise waren fast gleich zu denen in Deutschland, wenn nicht sogar teurer. Somit kamen wir fast ohne Beute in der Foot Corner der Mall an. Hier gab es nun Abendessen.
Endlich ging es zurück ins Hotel, wo es nun heißt Koffer packen, aufräumen und schlafen.
Nach einer erholsamen Nacht trotz der Mückenstiche, haben wir uns heute mal die Innenstadt von Calgary angesehen. Was soll man sagen, außer ein Hochhaus, ein Hochhaus, eine Spiegelung von Hochhäusern an einem Hochhaus und natürlich nicht zu vergessen ein Hochhaus.
Aber fangen wir beim Aufstehen an. Weckruf war heute um 07:30Uhr um 08:00 Uhr waren wir endlich beim Frühstück, welches wieder gut war (heute gab es sogar Pancakes und Omelett, neben den altbewährten Waffeln, Würstchen, Muffins, Müsli und Brot).
Nach der Stärkung und dem Planen des Tages ging es mit dem Auto Richtung City, wo bei die Suche nach einem Parkplatz auf Grund der “tollen” Verkehrsführung nicht so einfach war. Um unseren Parkplatz direkt erreichen zu können (so wie uns das Navi schicken wollte), hätten wir einen super Stand hinlegen müssen: ein Sprung von der Brücke zur Straße die unter der Brücke langging.
Nur der Zubringer hierfür war leider nicht vorhanden.
Somit waren wir gezwungen direkt mit den Auto in die Innenstadt/ China-Town reinzufahren. Die Parkgebühren hatten es aber in sich mit bis zu 40 CAD (ca. 28 €). Nach einer interessanten Suche mit einigen Wendemanövern haben wir dann unseren Parkplatz gefunden. Zum Glück relativ günstig mit 6 CAD (ca. 4 €). Von diesem war es eigentlich ein Katzensprung bis in die Stadt, direkt an einer Brücke über die wir zur Park-Insel (Prince’s Island Park) und von dort weiter in die Innenstadt Calgary’s gelangten.
Unsere 1. Station nach 15 Minuten zu Fuß war der Calgary Tower, hier ging es 190,8m in 62 Sekunden in die Höhe. Der Blick war wirklich Wahnsinn. Wir haben einen Überblick über die gesamte Stadt bekommen, welche unglaublich groß ist. Wobei man ehrlich sagen muss, der Turm ist bei weitem nicht das höchste Gebäude in der Stadt. Auf der Aussichtsplattform des Turms konnten wir 360° um den Turm laufen und Fotos schießen, was wir natürlich auch getan haben.
Ein bisschen Mut (oder auch die Abwesenheit von Höhenangst) war gefragt, um sich auf die zusätzliche Aussichtsplattform ganz aus Glas zu stellen. Sollen wir hier einen Blick nach unten riskieren???
Nachdem wir den Boden wieder sicher erreicht hatten, ging es weiter über den Skywalk durch diverse kleine Läden in der Stadt. Den Skywalk selbst kann man als verglaste Brücken zwischen den Gebäuden beschreiben. Über diese Brücken ist es möglich eine “Runde” durch die Stadt zu drehen – egal ob es regnet, stürmt oder schneit. Wir haben natürlich uns nur einen kleinen Teil davon angesehen.
In einem Geschäft haben wir drei sehr nette deutsche Urlauber getroffen. Ihre Reise neigt sich nach 5 Wochen nun dem Ende zu. Sie waren vorher in den USA (Las Vegas, San Francisco) und sind in Kanada mit dem Wohnmobil von Vancouver nach Calgary gefahren. Also genau die kontroverse Strecke.
Sie haben uns empfohlen uns Wandertouren abseits der Touri-Attraktionen zu suchen. Das sei absolut traumhaft und Kanadische Wildnis und Einsamkeit pur. Die typischen Touristenziele (Banff, Lake Luise) sind doch sehr überlaufen. Nichts desto trotz – sind dies einfach “must haves” and “things you have to see in canada”. Um diese werden und wollen wir auch nicht herumkommen.
Bären haben sie leider nicht gesehen – hoffentlich haben wir etwas mehr Glück aus der Ferne welche beobachten zu können.
Bisher stehen auf unserer Beobachtungsliste nur Hasen und in Calgary City ein schwarzes Eichhörnchen. Wir sind aber guter Dinge, dass sich unserer Liste erweitern wird.
Bei unserem Besuch in den Läden wurden wir mit der typisch Kanadischen Höflichkeit empfangen. Oftmals werden wir hier in den Geschäften mit “How are you?” begrüßt. Wenn es etwas nicht gab, haben sie uns freundlicherweise den Weg zu einem anderen Geschäft geschildert in dem wir dies finden könnten.
Die Suche von Alex K. nach einem (Cowboy-) Hut aus Leder war zwar erfolglos, aber wir konnten ein paar neue englische Vokabeln lernen: brim (Rand/Krempe) and crown
Gegen 14:15 ging es zurück zum Auto, wo wir noch mit Hilfe von Treppen einen kleinen Berg erklimmen konnten. Und an dem sich die kleinen Jungs (Alex, Alex und Tino) darin messen konnten, wer denn am schnellsten oben ist. 😉
Von dort oben hatte man einen tollen Blick über die Skyline von Calgary.
Nächste Station war nun ein Walmart (Supermarkt) wobei wir wieder der Qualität der Verkehrsführung zum Opfer gefallen sind und der “rush hour”. Am Ende haben wir den Markt aber gefunden und konnten uns im SportCheck von der riesigen Eishockey-Auswahl beeindrucken lassen.
In der Zwischenzeit hat es auch begonnen mit regnen – jetzt wird so langsam auch das Wetter typisch Kanadisch. Die Vorfreude auf die Rockies – die wir auch heute vom Tower aus der Ferne bewundern konnten – wird immer größer.
Nachdem wir wieder im Hotel angekommen sind haben wir uns Essen gekocht und uns dieses natürlich auch schmecken gelassen.
Jetzt spielen wir noch eins, zwei oder vielleicht auch mehr Runden Karten.
Es regnet immer noch….
Laut Wetterbericht ist für morgen wieder regen gemeldet. Drückt uns die Daumen, dass es kein Dauerregen/Platzregen ist – denn das würde unsere Pläne durcheinander werfen.
Morgen wollen wir uns auf die Suche nach den Spuren lang vergangener Zeiten machen….
Heute war nun der 1. Tag hier in Kanada. Das Frühstück war gut, wir haben uns ordentlich gestärkt und es kann nun los gehen.
Es ist genau so wie man es aus Filmen kennt, alle fahren große Autos und die Landschaft ist atemberaubend. Nur leider ist die Verkehrsführung dramatisch schlecht und man fährt häufig an der richtigen Abfahrt vorbei. (Wie wir heute 2x)
Unserer erstes Ziel heute war der im Süd Westen von Calgary gelegene Glenmore Park. Hier sind wir geschätzte 5 km am See gelaufen und haben die wirklich wunderschöne Natur bewundert und fotografiert.
Leider haben wir dabei auch feststellen müssen, dass die Mücken hier in Kanada gerade an Seen extrem auf Europäisches/Deutsches Blut stehen. Anja und Alex K. haben leider einige Stiche abbekommen.
Nach dem wir den See hinter uns gelassen haben ging es in den Westen von Calgary, hier waren wir im Canada Olympic Park. An diesem Ort wurden 1988 die olympischen Winterspiele ausgetragen und die Aussicht auf Calgary war echt TOP. Leider war der Weg auf den Berg eher beschwerlich. Wir haben 3 Anläufe gebraucht, da der Weg einmal durch Bauarbeiten und einmal durch Downhill Fahrer versperrt war.
ABER es hat sich gelohnt.
Nach der Rückkehr zum Auto ging es weiter in den Supermarkt zum einkaufen. Auf der Liste standen heute:
– Nudeln
– Hack
– passierte Tomaten
– Kortison Creme für die Stiche
– Wasser (10l Kanister)
– Handykarte
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Nun sind wir endlich im Hotel. Manche von uns sind auf Grund der hohen Temperaturen und der Sonne trotz Sonnencreme etwas Krebsfarben. 🙂
Alex K und Anja waren noch trainieren auf dem Laufband und wir waren eine Runde schwimmen im Hotel.
Jetzt wird es noch Abendbrot geben und dann heißt es Plan für morgen machen und ab ins Bett.