Nachdem Alex K. heute früh vom Joggen zurückkam, hieß es ein letztes Mal Frühstück machen. Leider waren wir wie immer nach unserem Plan spät dran. Planen müssen wir in jedem Fall noch üben, gerade beim Aufstehen und los kommen.
Die letzten Sachen wurden verstaut, die Schränke noch einmal kontrolliert und dann hieß es leider einige Minuten später als geplant Abschied nehmen vom Stone Ridge Mountain Resort in Canmore.
Nach dem Auschecken machten wir uns im leichten Regen auf die Reise ins Ungewisse. Für heute Abend haben wir noch keine Unterkunft. Wer weiß wohin uns der Weg tragen wird? Wird es wieder eine Gummibärenhöhle? Im schlimmsten Fall ein Motel? Oder, oder, oder …..
Aktuell hieß es jedoch volle Fahrt voraus Richtung Revelstoke. Je nachdem wie das Wetter wird, wir durchkommen und es uns dort gefällt oder auch nicht fahren wir weiter nach Mica Creek oder Kamloops. Die Entscheidung wo es hin geht und ob es eine Unterkunft geben wird beziehungsweise welche, treffen wir in Revelstoke.
Unterwegs gab es natürlich immer wieder kleine Fotostopps an bestimmten Aussichtspunkten.
An unserem ersten Aussichtspunkt, ging es auf Toilette. Hier fanden wir am Fluss, in welchem wir unsere Hände waschen wollten, eine Fußspur, welche entweder von einem Wolf oder einem Lux war.
Als nächstes passierten wir den Rogers Pass, der im Glacier National Park lag. Hier gab es viele Schneebedeckte Berge zu bestaunen.
Einen kurzen Zwischenstopp gab es in der Touri-Information, die sogar ein kleines Museum beinhaltete. Hier konnten wir sogar als National-Park-Pass-Inhaber kostenlos rein. Gesagt, getan – ein kleiner Blick konnte ja nicht schaden. Zu bestaunen gab es einige Modelle aus der Eisenbahnzeit, noch dazu konnten wir hier endlich einen Bären und sogar einen Cougar entdecken.
Jedoch leider nur in ausgestopfter Form. Vor dem Gebäude waren zwei Haubitzen ausgestellt. Mit diesen schießen die Kanadier den Schnee ab. Leider konnten wir keines der beiden Geschütze mitnehmen .
Weiter ging es Richtung Revelstoke, wenige Kilometer vor der Stadt gab es unseren ersten Stau in Kanada, welchen wir uns gerne erspart hätten. Denn es ging Minuten lang keinen Meter vorwärts. Keine Ahnung wie lange wir hier standen, gefühlt eine halbe Ewigkeit. Das hieß auch mit der Fortgeschrittenen Zeit, allzu viel weiter als nach Revelstoke werden wir wohl nicht fahren. Als es endlich weiter ging (ein Auffahrunfall und etwas weiter hinten ein defektes Auto) durchquerten wir noch die letzten Kilometer nach Revelstoke.
Auf den ersten Blick sah Revelstoke nicht so einladend aus. Ein kurzer Halt an der Touri-Info und wir konnten uns über die Übernachtungsmöglichkeiten informieren.
Letztendlich haben wir hier sogar noch eins gefunden und gleich hier zugeschlagen und gebucht. Die Buchung selbst konnten wir am Telefon der Touri-Info mit Hilfe der Mitarbeiterin der Touri-Info machen. Das Hotel war ca. 60 CAD günstiger als über Booking.com.
Da wir das Zimmer jedoch erst gegen 16 Uhr beziehen konnten und wir somit noch über eine Stunde Zeit hatten, hieß es wir haben noch genug Zeit zum Tanken und um eine Kleinigkeit zu Essen. So schafften wir es uns noch ein bisschen umzuschauen.
Nach einem kurzen Abstecher zum Flughafen ging es zum Hotel. Dies sah schon sehr edel aus. Nach dem Einchecken hieß es das Zimmer beziehen. Das Zimmer war sehr schön, nur gab es hier zwei kleine Betten. Zwei kleine Betten für vier Personen? Noch dazu, dass sie uns am Empfang gesagt hatte, es gibt ein Kingsize Bett und einmal ein Two-Bedroom Zimmer. Irgendetwas war hier faul?
Es gab noch eine Tür, die war aber abgeschlossen. Also riefen wir am Empfang an. Es wird jemand geschickt, der uns den Raum aufsperrt. Da wir nicht 100%ig sicher sein konnten, ob wir wirklich in diesem Zimmer blieben, ließen wir erstmal alle Sachen an Ort und Stelle. Die Sachen in den Kühlschrank und die Zimmer einräumen können wir später immer noch. Also konnten wir nur eins tun. Uns hinsetzen und warten. Irgendwie hat sich nach 15 Minuten immer noch nichts getan. Daher riefen wir noch einmal an. Wieder hieß es warten und warten und warten. Da sich nach 30 Minuten immer noch nichts getan hatte, beschlossen Alex K. und Tino runter zu gehen und selbst nachzufragen.
Wer sage es, jetzt hat es geklappt. Obwohl der Concierge noch vor den beiden losgegangen ist, waren die beiden trotzdem noch früher wieder im Zimmer. Nach sage und schreibe 45 Minuten wurde die Tür endlich geöffnet.
Jetzt konnten auch endlich die Sachen im Kühlschrank verstaut und die Koffer in die Zimmer gerollt werden.
Wir hatten hier zwar wieder eine voll ausgestattete Küche, aber da wir heute Morgen nicht wussten was uns erwartet, haben wir beschlossen für den einen Abend einfach Essen zu gehen. So haben wir am wenigsten Stress. Bevor es zum Essen ging erkundeten wir noch ein wenig die Umgebung.
Sicher ist hier im Winter jede Menge los, da dass hier ein absolutes Skigebiet ist, wo es jede Menge Gondeln und Pisten gibt.
Zu Abend haben wir im Rockford gegessen. Das Essen war gut, nur das Restaurant ein bisschen kalt von der Temperatur. Es gab lediglich eine Karte mit alkoholischen Getränken. Auf Nachfrage gab es zwar auch antialkoholische Getränke, aber diese sind nirgends vermerkt.
Den restlichen Abend ließen wir im Pool und der Hot Tube ausklingen. Eine kleine Partie Rommé auf dem Zimmer durfte natürlich auch nicht fehlen, bevor es hieß Schlafenszeit.






















