Heute ist es nun so weit, der letzte Tag des Urlaubs ist angebrochen. Diesen wollten wir natürlich noch einmal ausgiebig nutzen. Direkt nach unserem zwei-tägigem Oslo-Marathon starteten wir heute einen Triathlon. Für unsere erste Disziplin fuhren wir in die Innenstadt von Göteborg.
Im Vergleich zu allen anderen Städten auf unserer Rundreise (abgesehen von Vaasa) die unattraktivste Stadt – eine Baustelle neben der anderen, schlechte Straßenführung und dann kostet das ganze Prozedere auch noch City-Maut. Nachdem wir endlich unseren ausgewählten Parkplatz erreicht haben, machten wir uns zu Fuß auf in die Lilla Bommen Straße. Dort wechselten wir in unsere erste Disziplin – Sightseeing via Kajak. In 2h erpaddelten wir uns die Innenstadt, das war Sightseeing auf eine andere Art.
Nebenbei waren wir selbst eine Touristen-Attraktion. Irgendwann konnten wir nicht mehr mitzählen, wie viele Fotos von uns geschossen wurden. Fazit unserer Paddeltour: Einige hatten Blasen oder
gar Holzsplitter vom Bootssteg in der Hand, andere einen Sonnenbrand (die, die sich nicht eingecremt hatten) und wir alle ein bisschen mehr Kajak Erfahrung, sowie jede Menge Spaß. Nach der ersten anspruchsvollen Disziplin hatten wir noch ein bisschen Freizeit bis zur Zweiten. Diese nutzten wir, beim Schlendern durch Göteborg, mit einem Eis in der Hand auch perfekt aus.
Bevor wir jedoch unter Zeitdruck geraten konnten, traten wir lieber den Rückweg zu unserer Unterkunft an. Dort hieß es umziehen und fertig machen für unsere zweite Disziplin – das Schwimmen. Zur Abwechslung probierten wir heute einen neuen Weg zu unserem “Badeplatsen” aus. Dieser war im Endeffekt mindestens genauso lang wie der Hinweg von gestern. Die ‘Abkürzung’ setzte uns geringfügig unter zeitlichen Druck. Um die verlorene Zeit oder besser gesagt mögliche Angreifer in Zeckenform frühzeitig hinter uns zu lassen, strichen wir uns während des Weges alle mehrfach über die Beine. Endlich am Ziel angekommen, trauten wir uns die zweite Sportart zu meistern. Direkt im Anschluss an unsere Planschpartie erfolgte unsere dritte Disziplin: Fußballspielen.
Wir sind am Ende unseres Triathlons alle gesund (ohne schwere Verletzungen) wieder im Ziel, an unserer Unterkunft angekommen. Kleinere Blessuren (Blasen oder Holzsplitter in den Händen, Sonnenbrand, Mückenstiche, Allergie-Auswirkungen) während unseres Triathlons waren ohnehin erwartet wurden und sind uneingeschränkt vertretbar.
Nach unserer wohlverdienten Dusche bekamen wir als Zielverpflegung super leckere Wraps.
Jetzt genießen wir entspannt unseren letzten Abend bevor wir morgen früh die Heimreise über Dänemark (um Skandinavien zu komplettieren) antreten.
Skål
PS: Ein letztes Mal müssen wir nur noch die Koffer packen yuuuuppppiiiieeee.








