13) Tokle – Lillehammer – Oslo

Bei sonnigem Wetter verabschiedeten wir uns von Tokle. Summa summarisch hatten wir 50 % schöne und 50 % regnerische Tage. Mehrere Kilometer fuhren wir parallel des Flusses Rauma, der sich durch ein Tal zwischen den Bergen schlängelte.

Erster Zwischenstopp, der Slettafossen:

Je weiter wir ins Landesinnere fuhren, desto kleiner wurden die Berge. Bereits auf dem Eingangsschild zur Kommune Lillehammer wurden wir von den Olympischen Ringen begrüßt. Natürlich haben wir einige Sportstätten aufgesucht. Unser erstes Ziel war die Sprungschanze. Nach mehreren Anläufen entdeckten wir den richtigen Weg zum Schanzenkopf. Von oben konnten wir nicht nur die Schanze selbst, sondern auch ein wunderschönes Panorama von Lillehammer erblicken.

Nach einem weiteren Abstecher zum Skistadion fuhren wir direkt in die Innenstadt.

Leider hatte das von uns ausgewählte Restaurant geschlossen (als Randnotiz sei hier zu erwähnen, dass wir den Abend zuvor viel Zeit investiert hatten, um Restaurants rauszusuchen und uns demokratisch auf ein Restaurant zu einigen). Daher machten wir uns auf die Suche nach einer Alternative. Fündig wurden wir in der Fußgängerzone. Das Spezial-Angebot von Wagenrädern (Pizza mit 40 cm Durchmesser) wurde natürlich dankend angenommen. So lecker unsere Pizzen auch waren, so schlecht war der Service. Bei 6 bestellten Pizzen (2x klein mit 30 cm Durchmesser, 4x die Wagenräder Variante) bekamen wir zunächst 2 kleine und 2 große.

Damit zwei nicht verhungern mussten, haben wir schon brüderlich geteilt. Erst nachdem wir fertig waren kam die 5.te Pizza und die letzte ließ noch eine weitere viertel Stunde auf sich warten. Daher musste Tino schnell zurück zum Parkplatz laufen und unsere Parkzeit verlängern. Während des Wartens, konnten wir mehrfach hören wie der Chef immer wieder die Bedienung fragte wie viele Leute wir denn sind. Beim Bezahlen erfuhren wir den Grund. Viele Grüppchen bestellen sich eine Wagenrad-Pizza und alle essen mit. Wahrscheinlich haben sie noch nie erlebt, das sechs Personen 4 große Pizzen und 2 mittlere Pizzen verdrücken können. Trotz der langen Wartezeit ist das Restaurant „Toscana“ absolut empfehlenswert. Gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Oslo. Von Oslo selbst haben wir heute nicht viel gesehen, aber dafür viel Maut bezahlt, da gefühlt ganz Oslo untertunnelt ist und für jeden Tunnel muss man rund 14 bis 24 NOK bezahlen. Sollte das schon ein Vorgeschmack auf die Autobahnmaut in Deutschland sein? Nach vielen Tunneln, einigen Kreuzungen erreichten wir unser Hotel mit eher spartanischen Zimmern in super Lage. Den Abend ließen wir entspannt mit einem kleinen Abendspaziergang ausklingen.

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