15) Oslo Marathon Teil 2

Bereits früh am Morgen starteten Tino und Alex K. mit einer Jogging-Tour entlang der Küste in den Tag. Unsere gestrige Befürchtung, dass das Frühstück nur Sonntags so gut und reichhaltig ist, wurde zum Glück nicht bestätigt. Das Frühstück war genauso gut wie gestern. Ein Anlaufpunkt der in Oslo nicht fehlen sollte ist der Holmenkollbakken auf dem Holmenkollen. Bis wir jedoch die älteste Sprungschanze der Welt aus der Nähe bestaunen konnten, hatten wir noch mehr als 60 Minuten mit Bus und T (hier die U-Bahn, die außerhalb der Stadt zur S-Bahn wurde) vor uns.

Bevor wir uns allerdings dem Sprungturm näherten, machten Micha, Anja und Alex K. die Erfahrung wie sich der Skisprung anfühlt. Da dieser recht kurz und undramatisch war, folgte direkt die Skiabfahrt bei 130 km/h, die sich im Skisimulator schon viel spannender gestaltete. Nach unserer Abfahrt ging es direkt ins Skimuseum.

Dieses Museum haben sie sehr schön gestaltet. Von alt bis neu, ausgewählte Skier von Sportlern und viele Möglichkeiten sich selbst zu betätigen, u.a. Skier und Snowboard zu fahren oder auszutesten wie man im Schnee versinkt.

Nach all der Spielerei folgte der Weg nach ganz oben auf die Plattform des Holmenkollbakken. Die Aussicht war wunderschön.

Der Weg runter über die Zipline war mit 600 NOK/Person (ca. 64 €) leider ein bisschen zu teuer, so dass wir geschlossen den Rückweg nach unten mittels Fahrstuhl angetreten sind. Als plötzlich ein kurzer Regenschauer herunterkam, sind wir schnell zur Bahn gehuscht um wieder zurück in die Innenstadt zu fahren. Nach einem kurzen Abstecher ins Nobelmuseum – in dem jeder einen anderen Friedensnobelpreisträger repräsentierte – ging es ans Pier 3 zur Bygdoy-Fähre.

Und wo führte uns diese Fähre hin? Natürlich zur Museumsinsel, da wir heute ja erst zwei Stück geschafft haben.

Museum Nummer 3 auf unserer Tour war das FRAM-Museum, benannt nach dem Schiff, das maßgeblich an der Erforschung von Nord- und Südpol beteiligt war.

Dieses Museum ist sehr empfehlenswert, informativ und es gab viele Möglichkeiten sich auszutoben. Einziges Problem bei der Sache, der Geruch. Insbesondere unter Deck der FRAM war dieser teilweise unerträglich und gesund war er sicher auch nicht. Daher machten wir uns auf den Weg ins nächste Museum, das Norwegian Maritime Museum.

Hier konnten wir wieder jede Menge Schiffe begutachten, hauptsächlich in Modellgröße. Da uns im Vergleich zu gestern noch ein Museum fehlte, machten wir uns auf den Weg zu unserem fünften Museum, das Vikung Ship Museum.

Jedoch könnte man dieses Museum (ca. 11 € Eintritt) auch als Touri-Nap bezeichnen. In einer Kirche stehen 2,5 Vikinger Boote (vom dritten waren nur noch Fragmente erkennbar) und ein paar Vitrinen mit unscheinbaren Gegenständen.

Nach diesem Museum waren wir alle platt und waren froh als endlich der Bus um die Ecke kam der uns zurück ins Hotel brachte. Unsere Kraft reichte gerade noch zum Abendessen machen. Relativ schnell nach diesem verabschiedete sich einer nach dem anderen in die Heiha. Zum Glück wurde für den nächsten Tag die Frühstückszeit erst auf 9 Uhr festgelegt, immerhin eine Stunde später als die letzten zwei Tage.

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