Letztendlich mussten wir bis 19.43 Uhr warten bis unser Ersatzwagen endlich eintraf. Nun hieß es das Auto fotografieren – eine frische neue Delle kam erst auf der Hinfahrt neu hinzu – und Tetris spielen….
Trotz unserer Bedenken haben wir alles ins Auto bekommen – sogar jede einzelne Bierflasche (nur der Kasten musste weichen) – dadurch war die Freude unserer Männer noch ein bisschen größer.
Circa 20.40 Uhr sind wir gestartet. Unsere erste Etappe – ca. 1580 km – führte uns von Suhl durch Polen, Litauen und endete in Lettlands Hauptstadt Riga. So kurz dieser Satz auch ist, die Fahrt und auch die Nacht waren verdammt lang, “Ein Hoch auf unsere Busfahrer Tino und Alex S.” die uns sicher ans Ziel brachten.
Der Rest verbrachte die Zeit mal mit Schlafen, mal mit halbwach sein und gelegentlich auch mit tollen Sprüchen.
Die Fahrt durch Deutschland gestaltete sich wie eine typische Fahrt auf deutschen Autobahnen. Ganz normal. Polen hatte sich zunächst daran auch ein Beispiel genommen. Nebenbei erwähnt gibt es dort super gepflegte Rastplätze (sehr sauber und mit Kinderspielplatz). Dennoch war es mit dem guten Vorankommen bald vorbei – eine Vollsperrung gegen 2 Uhr Nachts – die uns zum Glück nur eine knappe viertel Stunde kostete. Warschau hatten wir zum Glück schon vor der Rush-Hour passiert, denn der Stau auf der Gegenseite die nach Warschau rein wollten war gigantisch und das sage und schreibe gegen 5.30 Uhr. Der hintere Abschnitt durch Polen gestaltete sich als langwierig, keine Autobahn, keine Schnellstraße – nur Landstraßen mit Dauerbaustellen….
Irgendwann erreichten wir dann endlich die Landesgrenze zu Litauen – Höchstgeschwindigkeit 90, aber daran konnten wir uns zum Schluss in Polen ja auch bereits gewöhnen. Nach ein paar Stunden erreichten wir unser Zielland Lettland. Aber auch bis Riga war der Weg noch Weit. Die Zeit verging nicht und auch die Kilometerzahl auf dem Navi wurde irgendwie kaum kleiner…
Total erschöpft, aber glücklich erreichten wir gegen 18 Uhr Riga.
Nachdem wir endlich unser Hotel gefunden, die Koffer aus dem Auto geholt und unsere Zimmer bezogen haben hieß es wie im Auto angekündigt “Duschen – Essen- Schlafen”. Aber trotz unserer Müdigkeit haben wir uns aufgerafft nach dem Essen noch einmal ein paar Schritte durch die Stadt zu gehen. Das haben wir auch nicht bereut, da es eine wunderschöne, alte Stadt ist mit vielen historischen Gebäuden.
Nach dem Weg über die Brücke – auf der einen Seite mit Blick auf einen Regenbogen und auf der anderen Seite auf den Sonnenuntergang – hat uns der Wind direkt wieder zurück ins Hotel getragen.
Jetzt heiß es aber endgültig “Gute Nacht” und es dauerte wahrscheinlich kaum eine Minute bis jeder eingeschlafen war…….








