Nach dem Aufstehen, wurde uns von den Gastgebern hier das erste mal ein “deutsches” Frühstück gezaubert. Zum ersten Mal gab es Salami (also Wurst) zum Frühstück. Wie immer gab es auch Marmelade, Jogurt (hier sogar Actimel), Butter, Honig, … .
Unser erstes Ziel des Tages war der Knox Mountain, von welchem aus man einen wunderbaren Überblick über ganz Kelowna hatte. Das Wetter dazu, hat heute auch super gepasst. Strahlender Sonnenschein, kaum eine einzige Wolke am Himmel.
Bevor wir jedoch diesen fantastischen Ausblick genießen konnten, mussten wir erst einmal die 400 Höhenmeter überwinden. Der Weg an sich war gut ausbaut und auch fast überall sauber ausgeschildert. Aber auch Schilder, mit der Aufschrift nicht betreten halfen bei vielen der Touristen nicht, diese haben trotzdem den Weg verlassen und sich Abkürzungen gesucht. Man kann hier sagen, die deutschen sind da bei weitem nicht die schlimmsten. Getrieben vom menschlichen Bedürfnis nach einer Toilette, erreichen wir schließlich, wenn auch über Umwege den Gipfel des Berges. Hier angekommen bemerkten wir, das um uns herum alle Personen auf einmal Deutsch sprachen. Dies war in KANADA doch sehr befremdlich.
Nach der wohl tuenden Erleichterung ging es nun zurück zum Auto am Fuß des Berges. Auf dem Weg nach unten erspähten wir noch ein paar Rehe mit Ihren kleinen. Leider haben wir nicht das Glück gehabt hier einen Bären zu sehen.
Am Auto angekommen, ging es in die Innenstadt (wenn man 15 Läden so nennen kann), hier suchten wir uns erst einmal einen Parkplatz für 1,75 Stunden, was, wie sich herausstellen sollte mehr als ausreichend war, denn viel mehr als Fress-Buden gab es hier nicht. Der kurze Abstecher zum Hafen war letztendlich das Einzige was sich wirklich in der Innenstadt gelohnt hat.
Auf dem Rückweg machten wir noch kurz Halt in einem Walmarkt um uns mit Steaks und Co für den Grillabend zu rüsten. Wir erspähten zwar auch einen Costo (dort gibt es die super-leckeren Muffins die wir in Edmonton zum Frühstück bekommen hatten), aber dies war leider ein Großmarkt. Und da wir keine Mitglieder waren, hieß es also keine super-leckeren Schokomuffins. Aber da es hier genug andere süße Dinge, wussten wir uns auch hier zu helfen.
Back im Wildnature ruhten wir uns erst ein wenig aus, Alex K. drehte noch eine kleine Joggingrunde bis es Zeit war zum Grillen (Rindfleisch-Steaks, Spieße und Kartoffeln).
Nachdem wir das ganze Fleisch vertilgt hatten, war es höchste Zeit schnell noch alles aufzuräumen und dann ab ins Bett, denn am nächsten Tag steht uns die lange Fahrt nach Vancouver bevor.













