Bevor wir in den heutigen Tag starten, gibt es zunächst noch einen kleinen Nachtrag zu Helsinki. In der Stadt waren viele Organisationen bzw. Personen auf Beutefang, von Green Peace, Amnesty International bis hin zu irgendwelchen lokalen finnischen Organisationen. Die beste Methode nicht an gequatscht zu werden war: unsere Kamera. Dadurch wurden wir sofort als Touris entlarvt und von allen verschont. Kaum war die Kamera im Rucksack verstaut, war nicht nur die Tarnung dahin sondern auch unser Anquatsch-Schutz. Merke: In Helsinki (oder anderen Städten) immer mit der Kamera durch die Stadt laufen.
Nun aber zurück zu unserem eigentlichen Tag. Heute heißt es Abschied nehmen von unserem schönen Ferienhaus – und natürlich auch von Micha. *Schluchz*
Direkt nach dem Frühstück haben Tino und Alex K. Micha zum Flughafen gebracht, der Rest (Jessi, Anja und Alex S.) haben in der Unterkunft klar Schiff gemacht. Das tolle Staubsaugersystem begeisterte alle, insbesondere Alex S. Von daher seien seine Mama und Oma hiermit vorgewarnt, falls es demnächst Umbaumaßnahmen im Hause Siedersleben gibt. Es ist aber wirklich sehr praktisch. Nachdem die Putzkolonne fertig war, dauerte es gefühlt noch Ewigkeiten bis die anderen zurück kamen. Und oh je, der arme Micha hatte sein Handy hier vergessen (ein klein bisschen Schadenfreude ist hier eingebaut, da die Handynutzung (nicht nur Micha allein, sondern auch ein paar von den Anderen) in diesem Urlaub teilweise ein bisschen Überhand genommen hat. Nachdem
wir alles ins Auto gepackt hatten, oder besser gequetscht hatten, ging es los. Durchzählen – 1, 2, 3, 4, 5 – einer fehlt? Ach, ja Micha. Die Reise führte uns quer durch Finnland, was sich von seiner besten Seite zeigte. Schöne Wälder, viele Birken – also nichts für Tino, gut das wir erst im Juni gefahren sind 😉 – und zahlreiche Findlinge, die das Eis einfach irgendwo auf den Feldern zurückgelassen hatte. Es ist traumhaft schön, ab und zu ein kleines Häuschen – meist in rot, gelegentlich in sanften blau – mit einem riesigem Garten drumherum. Kleine Örtchen (2-4 Häuser) und viel viel Platz drumherum. Wir wollten heute unbedingt an der Küste entlang fahren. Jedoch gestaltete es sich als schwierig einen Ostsee Zugang zu bekommen. Überall zugepflastert mit Häuschen. Was man auch verstehen kann, denn so ein Häuschen mit Seezugang hat schon etwas. Nach mehreren Anläufen sind wir – nachdem wir beinahe schon aufgegeben hätten – letztendlich fündig geworden:
Eine wunderschöne Stelle mit Sandstrand. Höchste Zeit für – Schuhe und Strümpfe aus und ab ins Wasser….
Wir tasten uns so langsam heran. Erst im Baltikum nur die Hände und nun bis zum Knie. Mal sehen wie weit wir uns im Laufe des Urlaubs noch herantasten…
Nachdem Seele baumeln lassen, Sonne tanken, Füße abkühlen, Fotos machen und picknicken in supertoller, wunderschöner, grandioser, traumhafter, entzückender, atemberaubender Umgebung (irgendwann gehen auch uns die Superlative aus), ging es weiter in Richtung Vaasa. Diese Stadt ist okay (gerade wenn wir sie im Gegensatz zu den anderen betrachten), das Hotel so naja. Durchschnittlich wäre sicher übertrieben. Aber mehr als eine Transitstadt ist Vaasa auch nicht. Nachdem wir unsere Koffer aus dem Kofferraum herausgefischt hatten und unser Hotelzimmer – heute mal mit Gender-Trennung – bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg noch einen kleinen Blick auf Vaasa zu erhaschen und etwas zu essen.
Wir haben in einem super leckerem Thai-Restaurant gespeist. Bei der Schärfe hatten wir die Wahl zwischen 1 – 5. Die Mädels wählten 1 (was vollkommen ausreicht hatte und für uns scharf genug war), die Jungs begannen bei 3 und der eine oder andere steigerte sich noch mit der Zusatz-Chili-Soße. Die Inhaberin war sehr nett und wir bekamen nach dem Essen sogar noch eine kleine Schüssel Goodies. Zurück im Hotel ertränkten die Mädels Alex S. Mütze:
Die hatte er in deren Zimmer vergessen, die Jungs spielten noch ein bisschen Karten.
Bei strahlendem Sonnenschein um halb Elf abends machten wir uns Bett fertig, denn am nächsten Morgen heißt es um 5.45 Uhr (4.45 Uhr deutscher Zeit) aufzustehen. Good „bright“ night and sweet dreams.













erinnert einen an eine Jugendherberge!
Betten eng gestellt und mindestens 4 in einem Zimmer?
😉
Zum Glück waren es nur 3 Betten in dem Zimmer.