Vancouver 1.Tag

Nach dem Schock des gestrigen Tages, gingen wir nicht ganz glücklich zum Frühstück. Aber es sollte noch schlimmer kommen, denn auch das Frühstück war eine Katastrophe. Es gab French Toast mit Erdbeeren und Bananen. Das Problem, diesmal gab es alles nur vorgesetzt, das heißt 2 Scheiben French Toast und 4 Stückchen Erdbeeren und Bananen. Das war alles!!!! Ach nee Moment es gab noch 1 Glas O-Saft, Kaffee und Tee. Wobei Tee nur eine kleine Kanne, dafür aber Kaffee so oft die Dame des Hauses mit der Kanne vorbei kam. Kurz um in diesem B&B geht es den Menschen nur um unser bestes „unser Geld“!!
Nach diesem sehr „gehaltvollen“ Frühstück ging es zur nächsten Busstation. Hier machen wir mit dem sogenannten Hop on Hop off-Ticket Bekanntschaft. Dieses kann man sich als ein Busticket für Touristen vorstellen. Es geht über eine definierte Route durch die ganze Stadt und an verschiedenen Punkten kann man aus und in jeden folgenden Bus wieder einsteigen. Des Weiteren wird auf der Fahrt über alles um einen herum erzählt (auf Deutsch, Englisch, Chinesisch,…). Dabei hat man interessante Sachen über die Stadt und Ihre Geschichte erfahren können.
Die Mentalität in BC (British Columbia) war uns ja schon aufgefallen, aber im Bus hörten wir dann den richtigen Satz dazu: BC = bring cash und das ist hier wirklich so.
Unsere Busfahrt unterbrachen wir zuerst am Hafen, hier ist das Touristische Zentrum von Vancouver. Es ging nun zuerst in die Touristeninformation um zu sehen, ob wir etwas gegen die Unterkunft tun können und was wir die nächsten Tage noch machen können. Die Dame aus der Info war sehr freundlich und dazu noch ursprünglich aus Deutschland. Leider konnte Sie uns, trotz Ihrer Bemühungen, mit dem Problem der Unterkunft auch nicht weiterhelfen. Aber Sie gab uns einige Tipps, was wir in Vancouver machen können und was hier sehenswert ist. Wir haben hier gleich noch 4 Nahverkehrstagestickets (für jeden eins) für die nächsten Tage gekauft.
Nun ging es an das Erkunden der Stadt und einkaufen der Souvenirs. Dazu liefen wir zuerst am Hafen entlang bis zur Olympische Flamme (Fire and Ice). Weiter führte uns der Weg dann über den Canadian Trail nach Gastown. Hier ging es von Gift Shop (Souvenirladen) zu Gift Shop. Nach und nach füllten sich somit unsere Taschen mit Souvenirs. Nach gefühlten 5h einkaufen ging es weiter auf der Bustour.
Diese führte uns noch ein bisschen durch die Stadt und dann durch den sehr schönen Stanley-Park. In diesem gibt es wunderschöne Waldabschnitte, aber auch viele Wege, Bepflanzungen und ein paar Restaurants. Einen kurzen Zwischenstopp von 15 min machte der Bus am „Prospect Point“. Hier sind Alex S. und Anja noch schnell ein paar Meter zurück zur Lions Gate Bridge gelaufen um diese auf dem Foto festzuhalten. Die Brücke ist der GoldenGate Bridge in San Francisco nachempfunden. Des Weiteren ist sie eine der größten Hängebrücken der Welt. Am Aussichtspunkt konnten wir noch einen Blick auf Nord-Vancouver werfen und natürlich dabei auch gleich noch ein paar Fotos knipsen.
Einen weiteren Zwischenstopp legten wir an der Robson Street (eine der Haupteinkaufsstraßen in Downtown von Vancouver) ein. Hier hieß es nun wieder von Laden zu laden, wobei die Priorität nun eher auf weiteren Koffern lag, da wir für die Heimreise 2 Koffer mit ja maximal 23 kg haben dürfen. Nach weiteren zwei Stunden (gefühlt fünf), machten wir uns mit unserem Bus auf den Weg zurück zur Ausgangsstation. Nun hieß es noch schnell fürs Abendessen einkaufen. Wieder in der „Unterkunft“ angekommen, hieß es Abendbrot machen. Es gab Nudeln und Hot Dogs. Denn mehr als Wasserkocher und Mikrowelle gab es ja nicht.
Zum Abschluss des Tages hieß es nun nach zwei Tagen mal wieder Blog schreiben, wobei wir nur einen Tag schafften. Ob es an der Unterkunft dem getrunkenen Alkohol oder der nun verzehrten Melone lag ist unklar, aber wir wollten nun nur noch schlafen.
Morgen steht dann Grouse Mountain auf dem Plan.

2 Gedanken zu „Vancouver 1.Tag“

  1. Guten Morgen,
    tut mir leid, dass eure letzte Unterkunft auf dieser so schönen, interessanten Reise so ein Reinfall ist.
    Gut und günstig essen kann man auch in den Markthallen auf Granville Island. Da ist für jede Nationalität was dabei. In der Nähe gibt es auch eine Brauerei. Ganz abgesehen davon etliche Galerien und Shops der verschiedensten Art. Aber ihr werdet schon wissen wir Ihr den letzten Tag rumkriegt.
    Ich wünsche euch eine guten Flug. Bis bald Gruß Moni

    1. Vielen Dank für den Tipp.
      Leider ist der letzte Tag jetzt schon um. Morgen früh geht es zum Flughafen. Dann ist der Urlaub leider schon vorbei 🙁

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