Nach dem Aufstehen heute um 08:00 Uhr fühlten sich die meisten von uns noch etwas träge, was dazu führte, dass wir extrem langsam waren.
Erste Tagesordnungspunkt war Frühstück. Wie immer gab es Muffins, Brötchen und Marmelade. Zusätzlich gab es heute am Sonntag noch Rührei.
Um sag und schreibe 10:00 Uhr konnten wir endlich los. Sogar die Putzleute standen schon bei uns in der Tür. Es ging 4 km mit dem Auto an den Fuß des Lady Macdonald Mountain. Nach dem ersten Kilometer hatten wir auch den richtigen Weg gefunden. Nun hieß es steil nach oben (1300 m auf 3,5 km). Bei diesem Aufstieg sahen wir wie die letzten Tage auch Streifenhörnchen (große und sehr kleine) und Eichhörnchen. Auch überholten uns am Beginn des Anstieges (zur Erinnerung 1300 m auf 3,5 km) eine Jogger Gruppe, welche fast ausschließlich aus Frauen bestand. Wie aber zu erwarten war, haben wir diese Gruppe relativ schnell wieder eingeholt. Ähnlich verhielt es sich auch mit anderen Wanderern. Nachdem wir 2/3 der Höhe und der Entfernung hinter uns hatten zogen leider Regenwolken auf. Aus Vernunft und auf Grund des kalten Windes entschlossen wir und den Rückweg anzutreten. Der Abstieg ging wie immer auch sehr stark in die Beine. Fast unten angekommen war das Wetter wieder aufgegangen, was uns doch etwas geärgert hat.
Nachdem wir beim Weg zurück gleich den richtigen Weg gefunden haben, entdeckten wir ein Schild zum Thema Cougar (eine große Katze, Schelm wer was anderes Dachte!!!). Hier wurde und auf Grund der Tafel auch klar, warum alle anderen mit Bären spray unterwegs waren. Denn dieses wurde auch gegen Cougars empfohlen. Des Weiteren konnten wir hier (nachdem wir wieder aus der „Gefahrenzone“ raus waren) auch sehen, wie man sich bei einem Cougar verhalten soll. 🙂
Am Auto angekommen beschlossen wir uns noch den Stausee über Canmore anzusehen, leider mussten wir dafür durch die ganze Stadt fahren. Dabei fiel uns auf, dass alle Läden offen waren, obwohl heute Sonntag war. Die Straße zum Stausee war ein reiner Kiesweg, welcher aber hier sogar als Highway ausgeschrieben ist. Oben angekommen machte Anja einige Bilder, aus dem Auto war gut zu sehen, dass es nicht einfach war sich im Wind hier oben zu halten. Weiter ging die Fahrt immer entlang der Straße an einem aufgeschütteten Wall. Wir rätselten fast 15 Minuten, was es mit dem Wall auf sich hatte, doch dann fuhren wir über den Wall über eine Brücke und sahen, dass dies ein künstlicher Fluss war, welcher sogar durch einen Felsen ging. Kurz nach der Brücke kamen wir an einen See, dieser dient als Trinkwasser für Canmore. Hier machten wir einen kurzen Halt und ein Paar Fotos. Dabei ließen es sich auch ein paar Jugendliche mit einem Jeep nicht nehmen einen sehr steilen Kiesweg hoch zufahren, bis es nicht mehr weiter ging. Auch Alex versuchte das (siehe Bild) –> Spaß beiseite die Spuren sind nicht von uns 😛 .
Fotos hatten wir nun gemacht und zu lachen gab es durch die Jugendlichen auch, also konnte es wieder Richtung Hotel gehen. Auf der Rückfahrt schauten wir uns noch kurz das Biathlon Station an und machten auch hier (wie es sich für Touristen gehört) ein paar Fotos. Weiter ging es nun zum Supermarkt, hier gab es ein paar Muffins und noch ein Glas Teriyaki Sauce zum Abendessen. An der Kasse wurden wir auf einmal auf Deutsch angesprochen, was uns sehr verwirrte. Aber der Kassierer erzählte, dass er 1,5 Jahre in Deutschland war.
Nun ging es endlich zurück ins Hotel und Abendessen machen. 1,6 kg Rind und 2 Gläser Teriyaki Sauce sowie eine Knolle Knoblauch sollten für unsere Beilage zum Reis ausreichen. Das Essen musste nach dem vorbereiten natürlich lange kochen. Anja und Alex K nutzten die Gunst der Stunde um eine Runde im Hotel Pool schwimmen zu gehen. Nach Ihrer Rückkehr machen wir das Essen fertig und ließen es und schmecken.
Nun heißt es nur noch den Abend vorm dem Fernsehen ausklingen lassen.


















