Der gestrige Spieleabend hielt noch die eine oder andere Überraschung bereit (Alex S.: “Wieviele Sechsen hast du jetzt in den letzten Würfen gerundet?”). Wobei man hier von dem Wort Abend besser Abstand gewinnen sollte, vielmehr sollten wir es als Spielenachmittag bezeichnen, wenn wir uns am Stand der Sonne orientieren. Anstatt des Weckers, hat uns der Stand der “Mittagssonne” so gegen 6 Uhr grell geweckt – noch weit vor dem gestellten Wecker. Mit einem typisch deutschen Frühstück – bei dem eins von unseren vier Gläsern Nutella geöffnet wurde – begannen wir unseren sonnigen Tag. Ab ins Auto, durchzählen – 1, 2, 3, 4, 5, 6 – und auf geht’s in die Landeshauptstadt. Die Alternative mit dem Bus reinzufahren hätte 10 €/Person gekostet, eine Gruppentageskarte gab es hier nicht. Da erschienen uns die Parkgebühren von 6 € / h weitaus günstiger als 60 €. Das unterirdische Parkhaus war riesig…
Anstatt die bekannte “Hop on & Hop off” Tour mitzumachen, stand unsere Sightseeing Tour eher unter dem Motto “Pulli on & Pulli off”. Einerseits knallte die Sonne auf die Straßen, andererseits brachte uns der kalte Wind zum Frösteln. Die Innenstadt von Helsinki ist geprägt von vielen alten schönen Gebäuden, Kirchen und natürlich dem Hafen.
Vor dem Dom gab es eine interessante Ausstellung die sich der Gefährdung von Seeroben widmete.
Zudem konnten wir am Hafen viele kleine Entenbabys sichten.
Nach einer kleinen Stärkung mit einem Live-Theater, bei dem die Polizei einen angetrunkenen Passanten mitgenommen hat, haben wir uns auf die Suche nach unserem Abendessen gemacht. Der Supermarkt bot uns neben riesigen Nudel- (5 kg), Reis- (bis max 25 kg) Packungen, Ketchup und Saft aus riesigen Eimern, ein Gefühl wie man sich selbst als Kühlware fühlt. Es war verdammt kalt in diesem Supermarkt.
Zurück zu Hause haben wir noch ein bisschen relaxt, der eine oder andere wurde “geärgert” oder besser beim “nicht Ärgern” abgezockt, Boule und Darts gespielt. Unser Grillmaster Tino grillte uns ein leckeres Abendessen – mit einer kleinen Unterbrechung, als plötzlich die Gasflasche leer war. Aber auch dieses Problem wurde gelöst, sodass wir nach unserem schmackhaften Abendessen den Abend wieder mit ein wenig “Ärgern” oder einer Partie “Rommee” bei strahlendem Sonnenschein um halb neun Uhr abends ausklingen lassen konnten.














