Der Tag begann irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr, da wir uns pünktlich um 6 Uhr zum Frühstück getroffen hatten. Nachdem das Auto vollgepackt war, wir durchgezählt – 1, 2, 3, 4, 5 – hatten ging es los. Bye, bye Schweden.
Dennoch hatte Schweden für uns ein kleines Abschiedsgeschenk bei einer unserer Pausen parat: Mücken, Mücken über Mücken. Die einen haben es mehr abbekommen als andere.
Relativ schnell führte uns der Weg von den moorigen, stehenden Gewässern nach Norwegen. Eine sehr schöne Landschaft, geprägt von Wasserfällen, Flüssen, saftig grünen Wiesen, Wäldern, Fjorden, schneebedeckten Bergen in der Ferne und ab und zu einige idyllisch wirkende Häuschen mit moosbewachsenen Dächern.
Unsere Fahrt stand nicht nur unter dem Motto Regen on Regen off, sondern auch Tunnel on Tunnel off. Ein Tunnel brachte uns besonders zum Staunen. Unsere Scheiben liefen plötzlich von außen an, daher wurde oder besser musste der Scheibenwischer schnell eingeschaltet werden.
Die Tour führte uns entlang einer sehr schönen, von Foto-Motiven geprägten Strecke.
Jedoch gab es leider nicht immer die Möglichkeit eine geeignete Stelle zum Anhalten zu finden. Daher mussten wir uns ab und zu mit Car-in-Action Fotos begnügen.
Nach unseren zwei großen Fährüberfahrten lagen heute zwei kleinere Überfahrten vor uns.
Zwischen den beiden Fährüberfahrten lag Molde. Rechtzeitig erreichten wir den Flughafen und konnten sogar Michas Flieger aus der Ferne gen Molde fliegen sehen.
Die Spannung stieg, viele Leute stiegen aus dem Flugzeug, kein Micha, noch mehr Leute, immer noch kein Micha. Aber dann endlich war unser Micha zu erkennen. Yeah! Alles hat geklappt. Nach dem wir unseren fehlenden Passagier mit einer Laola freundlich in Molde empfangen haben, machten wir uns auf den weiteren Weg Richtung Tokle. Im Auto hieß es natürlich wieder durchzählen – 1, 2, 3, 4, 5 und 6. Juhu, wir sind wieder vollzählig.
Der weitere Weg führte uns zunächst durch einen Tunnel unterhalb des Fjords. Daher könnten wir nun sagen wir sind mit der Fähre durch ein Fjord gefahren, unter einem Fjord gefahren und wohnen jetzt sogar ein paar Tage direkt an einem Fjord. Micha ist sogar über einen geflogen.
Nach 47 km erreichten wir unseren Zielort und unser Ferienhaus, an dem wir erst einmal vorbeigefahren sind. Von außen sieht es schon sehr idyllisch aus, bis wir es aber von innen bewundern konnten mussten wir uns noch ein bisschen die Zeit vertreiben.

Wir nutzen die Zeit ein bisschen durch Tokle zu fahren und im ortsansässigen Supermarkt die Preise zu vergleichen (u.a. 1 Packung Toffifee mit 15 Stück für ca. 4,40 €, ähnlich viel kostete eine Packung mit 12 Eiern) und fürs Abendessen einzukaufen. Zurück in unserem Ferienhaus kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wunderschön, sauber, toll eingerichtet, es gab eigentlich alles, insbesondere kein Küchengerät was es nicht gab (sogar ein Schokobrunnen, … – except ein Toaster) und nicht zu vergessen ein grandioser Blick von unserer wunderschönen Terrasse.
Wir haben die richtige Wahl mit unserem Häuschen getroffen und freuen uns auf die nächsten 4 Tage. Hoffentlich wird das Wetter ein bisschen besser, da es aktuell hin und wieder regnet und für morgen Dauerregen (40 l/m² pro Stunde) gemeldet ist. Alex K. Freute sich besonders das Micha wieder da ist, da die anderen ihn Sport erst wieder erlaubt hatten wenn Micha wieder da ist. Daraufhin nutze er die Regenfreie Pause für eine kleine Jogging Einheit zum nahegelegenen Wasserfall. Die Anderen versuchten in der Zwischenzeit unser Abendessen (Hamburger) zu grillen. Jedoch stellte sich heraus, dass nicht jeder Mensch dazu geboren war ein Grillmaster zu werden. Die Vormieter haben im Gasgrill mit Holzkohle gegrillt und den fehlenden Grillrost mit dem Backofen-Rost ersetzt, nebenbei war der elektrische Anzünder defekt. Daher mussten wir wohl oder übel auf Braten in der Pfanne umschwenken. Gesagt, getan, Micha hat sich die Kochschürze umgebunden und uns leckere Pattys gebraten. Den Abend haben wir gemütlich ausklingen lassen mit einer Partie Mensch ärgere dich nicht zu sechst. Die mehr als die eine oder andere Würfelüberraschung bereit hielt. Nach mehreren Dauerrausschmissen haben wir am späten Abend nach mehr als 3 h die Partie pausiert. Da für morgen eh schlechtes Wetter gemeldet ist, einigten wir uns auf eine Frühstückszeit von 9.30 Uhr – im Gegensatz zu heute 6 Uhr – freuten wir uns alle auf einen gemütlichen Dienstag.






















