Nachdem Alex K. heute früh vom Joggen zurückkam, hieß es ein letztes Mal Frühstück machen. Leider waren wir wie immer nach unserem Plan spät dran. Planen müssen wir in jedem Fall noch üben, gerade beim Aufstehen und los kommen.
Die letzten Sachen wurden verstaut, die Schränke noch einmal kontrolliert und dann hieß es leider einige Minuten später als geplant Abschied nehmen vom Stone Ridge Mountain Resort in Canmore.
Nach dem Auschecken machten wir uns im leichten Regen auf die Reise ins Ungewisse. Für heute Abend haben wir noch keine Unterkunft. Wer weiß wohin uns der Weg tragen wird? Wird es wieder eine Gummibärenhöhle? Im schlimmsten Fall ein Motel? Oder, oder, oder …..
Aktuell hieß es jedoch volle Fahrt voraus Richtung Revelstoke. Je nachdem wie das Wetter wird, wir durchkommen und es uns dort gefällt oder auch nicht fahren wir weiter nach Mica Creek oder Kamloops. Die Entscheidung wo es hin geht und ob es eine Unterkunft geben wird beziehungsweise welche, treffen wir in Revelstoke.
Unterwegs gab es natürlich immer wieder kleine Fotostopps an bestimmten Aussichtspunkten.
An unserem ersten Aussichtspunkt, ging es auf Toilette. Hier fanden wir am Fluss, in welchem wir unsere Hände waschen wollten, eine Fußspur, welche entweder von einem Wolf oder einem Lux war.
Als nächstes passierten wir den Rogers Pass, der im Glacier National Park lag. Hier gab es viele Schneebedeckte Berge zu bestaunen.
Einen kurzen Zwischenstopp gab es in der Touri-Information, die sogar ein kleines Museum beinhaltete. Hier konnten wir sogar als National-Park-Pass-Inhaber kostenlos rein. Gesagt, getan – ein kleiner Blick konnte ja nicht schaden. Zu bestaunen gab es einige Modelle aus der Eisenbahnzeit, noch dazu konnten wir hier endlich einen Bären und sogar einen Cougar entdecken.
Jedoch leider nur in ausgestopfter Form. Vor dem Gebäude waren zwei Haubitzen ausgestellt. Mit diesen schießen die Kanadier den Schnee ab. Leider konnten wir keines der beiden Geschütze mitnehmen .
Weiter ging es Richtung Revelstoke, wenige Kilometer vor der Stadt gab es unseren ersten Stau in Kanada, welchen wir uns gerne erspart hätten. Denn es ging Minuten lang keinen Meter vorwärts. Keine Ahnung wie lange wir hier standen, gefühlt eine halbe Ewigkeit. Das hieß auch mit der Fortgeschrittenen Zeit, allzu viel weiter als nach Revelstoke werden wir wohl nicht fahren. Als es endlich weiter ging (ein Auffahrunfall und etwas weiter hinten ein defektes Auto) durchquerten wir noch die letzten Kilometer nach Revelstoke.
Auf den ersten Blick sah Revelstoke nicht so einladend aus. Ein kurzer Halt an der Touri-Info und wir konnten uns über die Übernachtungsmöglichkeiten informieren.
Letztendlich haben wir hier sogar noch eins gefunden und gleich hier zugeschlagen und gebucht. Die Buchung selbst konnten wir am Telefon der Touri-Info mit Hilfe der Mitarbeiterin der Touri-Info machen. Das Hotel war ca. 60 CAD günstiger als über Booking.com.
Da wir das Zimmer jedoch erst gegen 16 Uhr beziehen konnten und wir somit noch über eine Stunde Zeit hatten, hieß es wir haben noch genug Zeit zum Tanken und um eine Kleinigkeit zu Essen. So schafften wir es uns noch ein bisschen umzuschauen.
Nach einem kurzen Abstecher zum Flughafen ging es zum Hotel. Dies sah schon sehr edel aus. Nach dem Einchecken hieß es das Zimmer beziehen. Das Zimmer war sehr schön, nur gab es hier zwei kleine Betten. Zwei kleine Betten für vier Personen? Noch dazu, dass sie uns am Empfang gesagt hatte, es gibt ein Kingsize Bett und einmal ein Two-Bedroom Zimmer. Irgendetwas war hier faul?
Es gab noch eine Tür, die war aber abgeschlossen. Also riefen wir am Empfang an. Es wird jemand geschickt, der uns den Raum aufsperrt. Da wir nicht 100%ig sicher sein konnten, ob wir wirklich in diesem Zimmer blieben, ließen wir erstmal alle Sachen an Ort und Stelle. Die Sachen in den Kühlschrank und die Zimmer einräumen können wir später immer noch. Also konnten wir nur eins tun. Uns hinsetzen und warten. Irgendwie hat sich nach 15 Minuten immer noch nichts getan. Daher riefen wir noch einmal an. Wieder hieß es warten und warten und warten. Da sich nach 30 Minuten immer noch nichts getan hatte, beschlossen Alex K. und Tino runter zu gehen und selbst nachzufragen.
Wer sage es, jetzt hat es geklappt. Obwohl der Concierge noch vor den beiden losgegangen ist, waren die beiden trotzdem noch früher wieder im Zimmer. Nach sage und schreibe 45 Minuten wurde die Tür endlich geöffnet.
Jetzt konnten auch endlich die Sachen im Kühlschrank verstaut und die Koffer in die Zimmer gerollt werden.
Wir hatten hier zwar wieder eine voll ausgestattete Küche, aber da wir heute Morgen nicht wussten was uns erwartet, haben wir beschlossen für den einen Abend einfach Essen zu gehen. So haben wir am wenigsten Stress. Bevor es zum Essen ging erkundeten wir noch ein wenig die Umgebung.
Sicher ist hier im Winter jede Menge los, da dass hier ein absolutes Skigebiet ist, wo es jede Menge Gondeln und Pisten gibt.
Zu Abend haben wir im Rockford gegessen. Das Essen war gut, nur das Restaurant ein bisschen kalt von der Temperatur. Es gab lediglich eine Karte mit alkoholischen Getränken. Auf Nachfrage gab es zwar auch antialkoholische Getränke, aber diese sind nirgends vermerkt.
Den restlichen Abend ließen wir im Pool und der Hot Tube ausklingen. Eine kleine Partie Rommé auf dem Zimmer durfte natürlich auch nicht fehlen, bevor es hieß Schlafenszeit.
Archiv der Kategorie: Canmore
4. Tag Canmore – Ein Hoch auf unsere Wanderschuhe – oder auch Hikeclimbing
Wie jeden Tag begann auch dieser mit einem sanften oder vielleicht sollte man eher sagen unsanften klingeln des Weckers, welches uns aus dem Schlaf riss. So langsam macht sich die Müdigkeit immer mehr bemerkbar. Aber nichts destotrotz wollten wir unseren letzten vollen Tag in Canmore noch mal mit einer Wanderung füllen. Daher hieß es wohl oder übel (einige hätten sehr gern weiter geschlafen) raus aus den Federn!
Die Stärkung für die Wanderung begann wie die letzten Tage, mit Müsli, Brötchen und natürlich nicht zu vergessen unseren Muffins.
Für unsere heutige Wandertour war der Mount Rundle geplant – oder eher gesagt, der östliche Gipfel (Mount Rundle East End). Dieser sieht von unserem Hotelzimmer aus wie eine Pyramide. Also wer kann schon sagen, dass er in Kanada auf einer Pyramide war? Aber, noch sind wir nicht oben und ob das Wetter heute mitspielt, werden wir noch sehen.
Mit dem Auto ging es über den Schotter-Highway hoch zum Parkplatz. Wanderschuhe an und los (oder besser hoch) geht es.
Der Weg am Anfang sah noch sehr vielversprechend aus und war klar zu erkennen. Jedoch sollte sich das auf einem sehr steilen und felsigen Stück noch ändern. Hier war nun kein klarer Weg mehr zu erkennen. Also hieß es, wie es sich für echte deutsche gehört: improvisieren. Dies gestaltete sich so, dass wir uns spontan einen eigenen Weg gesucht haben. Irgendwie sind wir aber quer Beet zum ersten kleinen Plateau auf dem Weg nach oben gekommen. Der Blick auf das Tal und die umliegenden Berge war unglaublich. Leider war auch der Wind unglaublich, welcher uns um die Ohren pfiff. Um nicht zusagen, das man den Wind schon als Sturm bezeichnen könnte.
Als wir auf dem Plateau an einem windgeschützten Stück eine kurze Pause einlegten, kamen uns drei junge Mädels entgegen. Sie waren kurz über der Baumgrenze umgekehrt, da der Wind zu stark wurde. Sie wünschten uns aber viel Glück! Wir werden sehen, wie weit wir kommen. Es wäre nur wieder sehr schade, kurz vor dem Gipfel des Berges, auf Grund des Wetters umdrehen zu müssen. Aber vielleicht haben wir heute ja etwas mehr Glück. Und im Vergleich zu den drei Mädels, die in Hotpants und mit Softshell-Jacke unterwegs waren, sind wir ja noch ein bisschen besser ausgestattet.
Der Weg nach oben, über Fels, Graß, Erde und Geröll war bei all dem Wind sehr beschwerlich. Aber dank all unserer Schichten haben wir es bis oben geschafft. Auf dem 2506 m hohen Gipfel angekommen konnten wir einen unglaublichen Ausblick genießen. Wir konnten von hier aus einen Blick auf die Rockies und auf Canmore werfen. Die Panorama Funktion der Kamera und des Handys konnte hier wieder ausgiebig getestet werden.
Der Weg nach unten war nicht wirklich besser als der nach oben. Es war steil und wir mussten aufpassen, nicht wegzurutschen. Daher auch der Titel, ein Hoch auf unsere Wanderschuhe, die uns richtig guten Gripp verliehen. Mit Turnschuhen wären wir hier absolut verloren gewesen.
Nachdem wir wieder sicher den Boden erreicht hatten, ging es zurück ins Hotel. Nach einer kurzen Erholungspause (Duschen, warmen Tee und die letzten Reste Eis vertilgen) ging es zum Abschluss nochmal in die Innenstadt von Canmore.
Diese ist allerdings viel kleiner als Banff und touristisch nicht so erschlossen. In Banff gab es ein Gift-Shop neben den anderen, hier gab es lediglich einen. Dafür zahlreiche Galerien und Geschäfte mit den teureren Marken.
Die letzten fehlenden Sachen für’s Grillen heute Abend wurden noch schnell im Saveway besorgt und dann ging es zurück ins Hotelzimmer, Sachen packen, die Route für morgen planen, grillen, Abendessen und noch ein bisschen auf der Couch relaxen.
3. Tag in Canmore: Sightseeing-Tour durch den Banff-National-Park
Es sollte heute eigentlich um 07:45 Uhr Führstück geben, da aber wie immer keiner früher aufgestanden ist, um den Tisch zu decken, waren wir wieder einmal später dran. Wie immer gab es Muffins, Brötchen und Marmelade. Zusätzlich gab es heute, auch wenn nicht Sonntag ist, noch Rührei.
Bevor wir auf unsere Tour heute starten konnten, mussten wir erst einmal tanken. Nachdem wir die Richtige Tankstelle gefunden haben, ging es ans Tanken. Eigentlich muss hier immer erst gezahlt werden und dann kann erst getankt werden, aber da wir noch einen Gutschein hatten, ging es wie bei uns, tanken und dann zahlen.
Der nächste Stopp war nun Lake Louise. Bereits bei der Touristeninformation war eine Anzeige zu erkennen, dass nur begrenzt Parkplätze zur Verfügung stehen. Dennoch wollten wir unser Glück probieren. Bei der Fahrt auf den Parkplatz, sahen wir schon, dass dies einer der beliebtesten Touristenziele ist. Der untere Parkplatz war schon komplett belegt, auf dem oberen Parkplatz waren aber noch circa 15-20 Parkplätze frei.
Nun bahnten wir uns durch die Touristenmenge den Weg zum See. Hier war es wirklich verdammt voll, gefühlt waren hier 5 Touristen pro m² unterwegs und dies trotz des schlechten Wetters. Ständig mussten wir aufpassen nicht in irgendwelche Bilder reinzulaufen.
Wie an den meisten Seen konnte man sich natürlich auch hier ein Kanu ausleihen. Der Preis war natürlich für die Top-Attraktion in Kanada richtig deftig mit 65 CAD pro Stunde (2 Personen). Und es gab sogar einen Sparpreis von 55 CAP für eine halbe Stunde. Im Vergleich nochmal dazu, am Maligne Lake kostete 1 h 45 CAD für ein Ruderboot (4 Personen), nur wollten diese zu viele Daten haben.
Nachdem wir auch die obligatorischen Bilder vom Lake Louise gemacht hatten, ging es schnell wieder zurück zum Auto. Jetzt war der Parkplatz schon fast komplett gefüllt, nur gut dass wir nicht 30 min später dran waren.
Jetzt ging es aber endlich zum Moraine Lake, der viel schöner ist. Hier gab es aber schon ein Parkplatz Problem. Zum Glück haben wir an der Seite noch einen gefunden. Bereits von weitem konnten wir den atemberaubenden See erkennen. Um einen noch besseren Blick (oder ein besseres Fotomotiv) zu erhaschen, ging es hinauf zur Aussichtplattform. Natürlich nahmen wir nicht den richten Weg, denn diesen kannten wir noch nicht. Nein, wir kletterten über Baumstämme und Felsen dort hoch. Auf dem doch sehr steilen Weg nach oben kam auf einmal das Kommando „Hoch“ und Alex S. hat sich voll den Kopf an einem Felsen gestoßen. Endlich auf den Aussichtspunkt angekommen, stellen wir vier deutschen Trottel fest, dass es auch einen Weg für hoch und runter gibt, welcher mit Treppen und ausgebauten Wegen ist.
Wir machten oben noch ein paar Fotos, die zwar auch traumhaft aussehen, aber leider fing es dann ein wenig an zu regnen und der Wind machte eine Spiegelung der Berge unmöglich. Leider konnten wir durch die Wolken auch nicht die Gipfel der Berge erkennen. Aber wir können ja auch nicht alles haben….
Nach der Fotosession, gefühlt über 50 Bilder (eins sollte davon schon gut geworden sein 😉 ) begaben wir uns dann, diesmal aber über den Weg, wieder nach unten zum Auto. Da wir hier ganz am Anfang geparkt hatten, sperrten Tino und Anja die Straße ab, damit wir rückwärts die Einbahnstraße rausfahren konnten, zum Drehen. Denn erst die „vorgeschriebene“ Runde über den Parkplatz hätte uns sicher mindestens 30 min gekostet, da hier die Autos schon im Stau standen um auf den nächsten frei werdenden Parkplatz zu warten. Es suchten mind. 15 Autos Parkplätze und auf den Weg nach unten kamen uns weitere ca. 20 Autos entgegen.
Auf dem Weg nach Banff, welches unser nächstes Ziel war, machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp an einem unbekannten See direkt am Highway. Hier konnten wir auch endlich mal auf eine Toilette, ohne 1000 Touristen zu haben. Heute hat es sich hier auch gelohnt die Kamera rauszupacken. Den bei unserer Reise von Jasper nach Canmore war noch alles voller Rauch, sodass wir keinen einzigen Berg erkennen konnten. Nun aber haben wir das Panorama mit der Kamera einfangen und auch genießen können.
In Banff angekommen, bahnten wir uns mit dem Auto den Weg zum Sulphur Mountain. Und bahnen ist hierbei noch nicht ganz das richtige Wort. Banff ist die Touristen-Stadt schlechthin. Hier sollte man genau aufpassen, dass nicht einem kein Touri vor das Auto läuft oder ein Auto (wahrscheinlich Touri) falsch blinkt um dann doch wieder in eine andere Richtung zu fahren.
An der Seilbahnstation angekommen bietet sich uns wieder ein herrliches Panorama auf die Rocky Mountains. Vielleicht hätte sich von oben noch ein besserer Blick ergeben, aber für die Seilbahnfahrt sage und schreibe 40 CAD (ca. 28 €) zu berappen, wollten wir dann doch nicht. Im Vergleich dazu zahlten Anja und Alex K. in Österreich für eine Berg- und Talfahrt 15 € pro Person. Bis 20 € wäre vielleicht noch okay gewesen, aber alles darüber zählt schon als Touri-Nap. Dann doch lieber selbstständig auf einen Berg wandern und die Aussicht von dort genießen
Weiter ging es nun zu den Stromschnellen, den „Bow Falls“. Hier schien die Sonne und der Bow River erstrahlte in einem schönen Blau. Hier drehten wir eine kleine Runde zu Fuß und konnten das berühmte „The Faimont Banff Springs“ Hotel von der Ferne erblicken.
Die restliche Zeit verbrachten wir in der Innenstadt von Banff entlang der Touri-Meile.
Dabei hatten wir zuert ein Parkplatzproblem. Uns war nicht ganz klar, wie lange wir hier parken dürfen?

Wir hatten überlegt uns ein Eis zu gönnen, bei „Cows“, welches auch als bestes Eis in Kanada gilt, aber da wir im Hotel noch zwei große Packen Eis hatten und diese bis morgen Abend leer bekommen müssen, entschlossen wir uns dieses daheim zu genießen. Der Preis für eine Kugel lag bei über 4 CAD (ca. 2,80 €)
Der nächste Schritt auf unserer Tour führte uns zum Lake Minnawanka. Dieser ist (wie fast alle Seen hier) auch traumhaft schön, aber der Wind hatte es ganz schön in sich. Daher hielten wir uns hier nicht allzu lange auf.
Erst wurde uns bei der Rückfahrt die Vorfahrt genommen und dann schlich dieser Autofahrer umso mehr vor uns her. Daher machten wir noch spontan einen kleinen Stopp auf einer Aussichtsplattform auf Bankhead. Dies ist eine verlassene Stadt an einer Kohlemine, jedoch wurde irgendwann der Kohleabbau zu teuer und somit die Miene geschlossen. Die Häuser sind natürlich wie typisch hier – mit umgezogen.
Nachdem wir jetzt unseren „Raudie-Schleicher“ von vorhin genug Vorsprung gegeben hatten, ging es zurück ins Hotel zum Eis essen.
Anschließend drehte Alex K. noch eine Jogging-Runde und der Rest erholte sich und bereitete das Abendessen vor. Zum Abendessen waren Burger geplant. Jedoch gestaltete sich die Umsetzung des Planes als nicht ganz so einfach. Zunächst bemerkte Tino, dass der Grill sehr dreckig war. Die Vorgriller kamen scheinbar nicht auf die Idee den Grill nach Gebrauch zu reinigen. Ein Umschwenken auf die Alternative, die Pattys anzubraten, scheiterte an der Dauer um alle anzubraten, so würden wir wahrscheinlich noch nachts um eins die letzten Pattys anbraten. Daher wieder zurück zum Grill. Nachdem Tino ihn gefühlt 1 h sauber gemacht hatte, gab es nun ein weiteres Problem, ganz so einfach war es leider nicht den Grill anzubekommen, da der Grillanzünder defekt war. Gemeinsam haben es dann Tino und Alex K. hinbekommen diesen mittels Feuerzueg zu überlisten. Somit konnten wir unserer Pattys auf den Grill werfen, und damit stand dem Abendessen nun nichts mehr im Wege.
Den Rest des Tages ließen wir mit Back to the Future 1 & 2, die gerade im Fernsehen liefen ausklingen.
2. Tag in Canmore
Nach dem Aufstehen heute um 08:00 Uhr fühlten sich die meisten von uns noch etwas träge, was dazu führte, dass wir extrem langsam waren.
Erste Tagesordnungspunkt war Frühstück. Wie immer gab es Muffins, Brötchen und Marmelade. Zusätzlich gab es heute am Sonntag noch Rührei.
Um sag und schreibe 10:00 Uhr konnten wir endlich los. Sogar die Putzleute standen schon bei uns in der Tür. Es ging 4 km mit dem Auto an den Fuß des Lady Macdonald Mountain. Nach dem ersten Kilometer hatten wir auch den richtigen Weg gefunden. Nun hieß es steil nach oben (1300 m auf 3,5 km). Bei diesem Aufstieg sahen wir wie die letzten Tage auch Streifenhörnchen (große und sehr kleine) und Eichhörnchen. Auch überholten uns am Beginn des Anstieges (zur Erinnerung 1300 m auf 3,5 km) eine Jogger Gruppe, welche fast ausschließlich aus Frauen bestand. Wie aber zu erwarten war, haben wir diese Gruppe relativ schnell wieder eingeholt. Ähnlich verhielt es sich auch mit anderen Wanderern. Nachdem wir 2/3 der Höhe und der Entfernung hinter uns hatten zogen leider Regenwolken auf. Aus Vernunft und auf Grund des kalten Windes entschlossen wir und den Rückweg anzutreten. Der Abstieg ging wie immer auch sehr stark in die Beine. Fast unten angekommen war das Wetter wieder aufgegangen, was uns doch etwas geärgert hat.
Nachdem wir beim Weg zurück gleich den richtigen Weg gefunden haben, entdeckten wir ein Schild zum Thema Cougar (eine große Katze, Schelm wer was anderes Dachte!!!). Hier wurde und auf Grund der Tafel auch klar, warum alle anderen mit Bären spray unterwegs waren. Denn dieses wurde auch gegen Cougars empfohlen. Des Weiteren konnten wir hier (nachdem wir wieder aus der „Gefahrenzone“ raus waren) auch sehen, wie man sich bei einem Cougar verhalten soll. 🙂
Am Auto angekommen beschlossen wir uns noch den Stausee über Canmore anzusehen, leider mussten wir dafür durch die ganze Stadt fahren. Dabei fiel uns auf, dass alle Läden offen waren, obwohl heute Sonntag war. Die Straße zum Stausee war ein reiner Kiesweg, welcher aber hier sogar als Highway ausgeschrieben ist. Oben angekommen machte Anja einige Bilder, aus dem Auto war gut zu sehen, dass es nicht einfach war sich im Wind hier oben zu halten. Weiter ging die Fahrt immer entlang der Straße an einem aufgeschütteten Wall. Wir rätselten fast 15 Minuten, was es mit dem Wall auf sich hatte, doch dann fuhren wir über den Wall über eine Brücke und sahen, dass dies ein künstlicher Fluss war, welcher sogar durch einen Felsen ging. Kurz nach der Brücke kamen wir an einen See, dieser dient als Trinkwasser für Canmore. Hier machten wir einen kurzen Halt und ein Paar Fotos. Dabei ließen es sich auch ein paar Jugendliche mit einem Jeep nicht nehmen einen sehr steilen Kiesweg hoch zufahren, bis es nicht mehr weiter ging. Auch Alex versuchte das (siehe Bild) –> Spaß beiseite die Spuren sind nicht von uns 😛 .
Fotos hatten wir nun gemacht und zu lachen gab es durch die Jugendlichen auch, also konnte es wieder Richtung Hotel gehen. Auf der Rückfahrt schauten wir uns noch kurz das Biathlon Station an und machten auch hier (wie es sich für Touristen gehört) ein paar Fotos. Weiter ging es nun zum Supermarkt, hier gab es ein paar Muffins und noch ein Glas Teriyaki Sauce zum Abendessen. An der Kasse wurden wir auf einmal auf Deutsch angesprochen, was uns sehr verwirrte. Aber der Kassierer erzählte, dass er 1,5 Jahre in Deutschland war.
Nun ging es endlich zurück ins Hotel und Abendessen machen. 1,6 kg Rind und 2 Gläser Teriyaki Sauce sowie eine Knolle Knoblauch sollten für unsere Beilage zum Reis ausreichen. Das Essen musste nach dem vorbereiten natürlich lange kochen. Anja und Alex K nutzten die Gunst der Stunde um eine Runde im Hotel Pool schwimmen zu gehen. Nach Ihrer Rückkehr machen wir das Essen fertig und ließen es und schmecken.
Nun heißt es nur noch den Abend vorm dem Fernsehen ausklingen lassen.
1 Tag Canmore – Auf in den Yoho-National-Park
Die erste Nacht in unserer neuen Unterkunft haben wir gut überstanden – naja, abgesehen von Alex S., dessen Zimmer an der Eisenbahnstrecke liegt. Dadurch wurde er doch ab und zu durch ein paar vorbei fahrende Züge geweckt haben. Hier muss noch hinzugesagt werden, dass die Züge in Kanada wesentlich länger sind als die Güterzüge in Deutschland. Hier können diese sogar bis zu 3 km lang sein.
Der neue Morgen stimmte uns schon etwas optimistischer – immerhin konnten wir den Ausblick aus unserem Zimmer genießen. Zwar erst mal nur zu einer Seite, aber vielleicht klart es die nächsten Tage noch weiter auf. Regen ist zu mindestens gemeldet.
Bevor wir unseren heutigen Trip begonnen haben, galt es natürlich sich erst mal richtig zu stärken. Hier ließ es sich auch richtig gut frühstücken – mit einem großen Essenstisch, statt zusammengekauert auf zwei Behelfstischen, wie in unserer Gummibärenhöhle.
Auf unserem Speiseplan standen Müsli, natürlich typisch Kanadisch darf die süße Zutat – in unserem Fall ganz leckere Muffins (Schoko, Karamell und Blaubeere) nicht fehlen. Des Weiteren Brötchen, welche wir gestern gleich in einer extra Large Tüte als 30er Pack gekauft haben, da diese am günstigen waren. Wer weiß wie lange wir damit hinkommen. Noch dazu hatten wir nicht unbedingt Lust auf Toast, denn diesen gab es die Tage davor schon genug.
Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, machten wir uns auf den Weg in den Yoho-Nationalpark. Dafür mussten wir erst mal das Auto aus der Tiefgarage des Hotels bekommen, dies gestaltete sich einfacher als gedacht. Also ging es direkt auf den Highway Richtung Field. Nach einem Kilometer kam auf der Autobahn die Mautstelle für den Nationalpark. Den Pass haben wir ja schon auf unserer Fahrt von Edmonton nach Jasper als Jahrespass gekauft. Somit mussten wir uns hier keine Sorgen machen. Aber wie ordentliche Deutsche stellten wir uns hinten auf einer der Spuren zum Prüfen der Karte an. Fast vorne angekommen, fiel uns auf, dass wir das Ganze auch schneller haben könnten, denn die rechten Spuren waren ohne Kontrolle und genau für unsere Jahreskarte gedacht, naja was Solls. Beim nächsten Mal wissen wir es besser.
Den ersten Halt auf unserer Tour machen wir auf einem Parkplatz im Yoho-Nationalpark. Hier wurde auf Tafeln und einem Model erklärt, wie die Züge durch die Rockys fahren. Dabei waren die Zugtunnel durch die Rockys mit 4,5% Steigung (Normal maximal 2,5%) im Berg(Tunnel) als Spirale am interessantesten.
In Field führte uns der Weg nun weiter zu den Takkakaw-Falls, die zweitgrößten Wasserfälle Kanadas, nach den Della Falls auf Vancouver Island. Wobei der Weg zu diesen nicht ganz einfach ist. Es gibt drei Serpentinen, deren Keren eigentlich zu klein für Wohnmobile sind. Diese werden auf einen Schild daraufhin gewiesen, an den Keren jeweils die Richtung zu wechseln, d.h. sie müssen den mittleren Teil rückwärts hochfahren. Auf dem Weg nach oben war leider weit und breit kein Wohnmobil vor uns. Das wäre sicher interessant gewesen, dies zu sehen.
Schon von weiten konnten wir die 254 m hohen Takkakaw-Falls bewundern. Und wie der Name „takakkaw“ = wunderbar auch schon sagt, es ist sehr beeindruckend welche Massen an Wasser die Klippe hinabstürzen. Und je näher wir ihnen gekommen sind, natürlich umso windiger und nasser für uns. Daher hieß es Fotos lieber aus der Entfernung schießen.
Von dort aus führte uns ein Wanderweg direkt in Richtung der Hidden Lakes und des Yoho-Lakes. Dieser Weg führte ein Stück am Fluss entlang und dann durch einen Wald relativ steil nach oben. Hier im Wald war es einfach wunderbar, frische, feuchte Luft und kaum Touristen – Richtig angenehm.
Die erste Station auf dem Weg nach oben waren die Hidden Lakes, zu welchen wir vom eigentlichen Weg abzweigen mussten. Als wir uns zu diesen durchgeschlagen hatten (wahrscheinlich ist auf diesen Weg schon lange kein Wanderer mehr langgelaufen, beste Chance vielleicht einen Bären zu erspähen) sahen wir einen total ausgetrockneten See und einen sehr stark geschrumpften See.
Immerhin ist hier erst vor kurzen eine Herde Karibus vorbeigekommen, was wir an den frischen Spuren im Boden erkennen konnten.
Weiter ging es hinauf in Richtung Yoho-Lake. Da die Wolken jedoch nicht so gut aussahen entschieden wir uns mit den ersten Regentropfen sicherheitshalber umzukehren. Denn der Weg nach unten würde sicher durch die zusätzliche Feuchtigkeit nicht einfacher werden, mit etwas rutschen und einem schellen Gang haben wir es aber ohne Verluste geschafft.
Wir haben alle den Parkplatz wieder sicher erreicht und setzen unsere Fahrt in Richtung Emerald Lake fort.
Einen kurzen Zwischenstopp, wie auch gefühlt hunderte weitere Touristen, machten wir an der „Natural Bridge“. Ein kleiner Wasserfall über den eine natürlichen Brücke aus Steinen geht. Auf dieser Brücke standen wir mit gefühlt 100 Touristen eng an eng. Wir fragen uns dabei wie die Brücke das aushalten konnte, bevor wir diese Frage aber beantworten konnten, waren mit einem Schlag alle Touristen weg. Wir nutzen die Gunst der Stunde um ein paar Fotos zu machen. Da wir alle gesehen haben, dass sich die Touristen wieder ihren zwei Bussen näherten hieß es für uns jetzt aber schnell. Zurück ins Auto und vor den Bussen am Emerald Lake sein.
Nach 5 Minuten Autofahrt waren wir am See, hier einen Parkplatz zu finden war eine Herausforderung, die wir meistern konnten. Nach einem kurzen Weg durch den Wald erspähten wir einen anderen kleinen See. Denn ursprünglichen Weg zur Lodge, welchen wohl sehr lange keiner mehr gegangen war (da der Weg fast zugewachsen war) konnten wir leider nicht nehmen. Also entschieden wir uns zurück zum Parkplatz und wie alle anderen Touristen den direkten Weg über die Brücke zu nehmen. Leider hat es hier dann richtig angefangen zu regnen, daher konnten wir den wunderschönen Emerald-Lake nur im Regen bewundern.
Schnell ging es zurück ins Auto und heim nach Canmore. Es war zwar schade, dass wir den See nur im Regen bewundern konnten, aber Regen ist für die Luft richtig gut. Denn so wird die Asche der Brände aus den USA aus der Luft gewaschen.
Auf dem Weg zurück haben wir direkt passend zu unseren neuen Erkenntnissen vom Parkplatz am Vormittag, einen langen Zug auf dem Weg durch die Rockys sehen dürfen. Dieser stand zwar gerade war aber gut 2 km lang.
Zurück im Hotel-Zimmer bemerkten wir, dass das Zimmermädchen unsere Klimaanlage auf 20 °C runtergestellt hatte. Bei dem Regen draußen haben wir doch etwas gefroren. Somit war es höchste Zeit die Klimaanlage ein paar Grad nach oben zu Stellen und unseren Kamin einzuweihen.
Nachdem wir uns wieder aufgewärmt hatten, testeten Alex K. und Anja den Fitness Raum des Hotels aus, Tino und Alex S. machten von der Waschmaschine gebrauch.
Zum Abendessen gab es heute Nudeln und Bolognese. Auch haben wir den Tag für morgen geplant, wahrscheinlich geht es sozusagen auf den Hausberg auf der anderen Seite des Tals, mit dem schönen Namen Lady Macdonald. Wir sind gespannt was uns dort erwartet. Da diese Wanderung sehr anstrengend wir gab es heute nur eine kleine Runde Rommé.
Fahrt nach Canmore
Am letzten morgen in Jasper hatten wir beschlossen mal typisch Kanadisch oder Amerikanisch Frühstücken zu gehen. Somit machten wir uns 8.20 Uhr auf den Weg in die Stadt zu Tim Hortons.
Scheinbar waren wir nicht die einzigen, die auf diese Idee gekommen sind – die Schlange war verdammt lang. Nach mehreren Minuten – oder gefühlten Ewigkeiten mit unserem leeren Bauch – waren wir an der Reihe.
Die Auswahl zwischen verschiedenen Kaffees, Donuts, Muffins, Bagels und auch herzhaften Sachen war riesig. Wie auch die Schlange die hinter uns noch länger wurde. Das Frühstück gestaltet sich bei uns durchweg süß Donuts, Muffins, Kakao und Vanille Kaffee standen auf dem Speiseplan.
Leider ging es Anja und Alex K. nach dem Frühstück nicht so gut, es fragt sich nur an was es lag, wir vermuten der Kakao war nicht so gut.
Zurück in der Unterkunft hieß es jetzt alle Sachen ins Auto verstauen und los geht’s. Natürlich konnten wir nicht sofort starten – bei 150 km ohne Tankstelle war es doch besser vorher noch etwas Sprit aufzutanken. Nach den anstrengenden letzten Tagen hatte keiner von uns Lust das Auto zu schieben. Wobei wir uns auch gefragt haben, ob wir ein Automatik Auto überhaupt schieben können und/oder ob man das Auto anrollen könnte?
Nun geht es los den weltberühmten Icefield-Parkway hinab in Richtung Canmore. Der Weg ist wirklich atemberaubend (obwohl er natürlich tausendmal schöner wäre ohne den leichten grauen Schleier am Himmel). Zahlreiche Gipfel mit den verbleibenden Gletschern, wunderschöne türkisfarbene Seen….auf den 230 km langen Parkway kamen wir aus dem Staunen kaum heraus.
Da wir die Athabasca-Falls gestern schon abgehackt hatten, starteten wir direkt an den Sunwapta-Falls. An Wasserfällen mangelt es in Kanada wirklich nicht. Auch hier waren wieder eine Menge Touristen anzutreffen was sicher nichts damit zu tun hatte, das man fast bis in die Wasserfälle fahren konnte.
Am Glacier Skywalk sind wir vorbeigefahren – da sich 29 CAD für diese Aussicht nicht lohnen. Diesen Skywalk kann man sich als langen weg mit Aussicht am Berghang vorstellen, welcher einen halbrunden Abschnitt mit Glasboden im frei hängenden Bereich hat.
Die nächste Station war das Columbia Icefield Centre – hier können die Touristen für sage und schreibe 50 CAD eine Gletscher-Tour machen (typisch Amerikanisch, die Touristen werden im Bus bis über den Gletscher gefahren und dürfen dort auch mal aussteigen). Nur nicht zu viel bewegen, dass könnte anstrengen. Wir kamen hier zu dem Fazit, dass es auch in Österreich und Deutschland genug Gletscher gibt, welche man sich kostenfrei ansehen kann.
Wetter und Windjacken waren am Gletscher doch von Vorteil, auch wenn das wie die Tage vorher viele andere Touristen nicht so sahen. Leider war es für uns doch etwas Kalt und regnerisch.
Wir sind vom Parkplatz bis hoch an den Fuß des Athabasca-Glacier gelaufen. Der Gletscher ist mit 5,5 km Länge und 1 km Breite sehr beeindruckend. Dennoch wird wahrscheinlich in ein paar Jahren oder Jahrzehnten auch von diesem Gletscher wohl nichts mehr übrig bleiben.
Zwischendurch gab es natürlich auch immer wieder unsere kleinen Fotostopps. An dem einen Aussichtpunkt konnten wir sehen wie eine Herde Karibus einen kleinen Stau verursachte – als sie die Straße überquert hatten, konnten die Autos weiter fahren.
Ein weiteres Highlight war der Peyto-Lake, den Aussichtspunkt erreichten wir nach einer kurzen (oder eher Mini-Wanderung). Strahlend blaues Wasser, wie aus dem Bilderbuch.
Direkt nach dem Peyto-Lake konnten wir den wunderschönen Bow-Lake und den Bow Glacier bewundern. Auch hier blies uns der Wind mächtig um die Ohren – so stark, dass es sogar Wellen auf den See gab.
Das ließ uns hoffen, kalter Nordwind und hoffentlich Regen könnten die Situation in Banff und Canmore verbessern. Doch mit dem Regen hat es leider nicht so wirklich geklappt. Ein paar Tropfen zwischendurch und das war’s leider schon wieder.
Zum Abschluss haben wir noch einen Halt am Herbert Lake gemacht. Hier war es ruhig und sehr schön. Die ganzen Touristen halten eher an den Top-Attraktionen (Lake Louise, Peyto Lake, ….) – vielleicht weil der Herbert Lake wie ein ganz normaler See aussah – nicht der typisch türkiesblaue Gletscher-See. Vielleicht werden wir hier zurückkommen und hier eine kleine Wanderung machen. Denn diese Umgebung sieht sehr vielversprechend aus. Wir haben sogar Spuren von Bären an den Bäumen gesehen. Wir sagen uns, je weniger Touristen hier irgendwo rumlaufen umso höher die Wahrscheinlichkeit einen Bär zu erspähen.
Nachdem wir den Icefield-Parkway verlassen haben – Lake Louise machen wir an einem anderen Tag in Verbindung mit einer Wanderung ging es schnurstracks in Richtung Canmore.
Es gab zwar noch einige Aussichtspunkte, welche bei klarer Sicht sicher wunderschön gewesen wären, aber für ein Smock-Foto wollten wir dann auch nicht mehr anhalten.
Es sah hier in Banff und Canmorre zwar etwas besser aus, als auf den Foto welche uns die Kanadier gezeigt haben, aber unsere Stimmung ging trotzdem gegen Null. Solange auf diesem Traum gewartet und jetzt liegt alles im Nebel. Es ist ja auch nicht nur das – so ganz gesund ist der Qualm/Rauch ja auch nicht.
Ich glaube wir haben uns alle gedacht: Diese s***** Waldbrände!!!
Hier gibt es die schönsten Plätze, Wandertouren, eigentlich einen fantastischen Blick auf die Rockies.
Stornieren können wir unser Hotel leider nicht – und das wäre auch sehr schade, weil dieses nämlich wirklich echt verdammt klasse ist. Und es richtig gut tut nach unserem Kellerloch – ganz oben, mit einer Richtigen Küche, verdammt viel Platz, zwei großen Bädern….
Nur die Aussicht passt noch nicht so ganz, da draußen noch alles durch den Smock relativ neblig erscheint und sich die etwas weiteren Berge nur erahnen lassen.
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es in die Stadt. Zunächst in einen Baumarkt um uns Atemschutzmasken zu kaufen und dann nochmal in einen Safeway, um Lebensmittel zu kaufen – jetzt können wir ja auch Richtig kochen.
Heute gab es zum Abendessen Tacos – mit Hackfleisch, Salat, Paprika und Mais. Man könnte wahrscheinlich sagen, das war unser bisher gesündestes Essen hier.
Und es war auch richtig lecker. Heute konnten wir unsere Kartenspiel-Runde wieder aufleben lassen-. Dafür war die letzten zwei Tage leider auch keine Zeit (wie auch zum Blog schreiben…).
Der Plan für morgen sieht den Yoho-National-Park vor – der liegt etwas nördlich. Alle anderen Pläne (die wunderschöne Wanderungen im Süden vorgesehen hatten) machen keinen Sinn.
Somit sind wir auch am Überlegen unseren Plan mit Kelowna (was noch südwestlich, aber noch näher an den Feuern liegt) zu skippen (hier könnten wir stornieren) und vielleicht eher nach Vancouver zu fahren und ein paar Tage auf Vancouver Island zu verbringen. Wer weiß….wir müssen erst mal sehen, was die nächsten Tage bringen…..
Bilder folgen 🙂













































































































