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Vancouver Tag 3

Nun war es leider soweit, unser letzter ganzer Tag in Kanada war angebrochen. Eigentlich stand für heute Whistler auf dem Plan. Da wir dafür aber mind. 5 h mit dem Auto unterwegs gewesen wären, es heute geregnet hatte und uns die Wanderung gestern die letzten Kräfte geraubt hatte, entschieden wir uns den letzten Tag ruhig anzugehen.
Wie auch die letzten Tage gab es heute wieder ein spärliches Frühstück. Mini-Müsli und für die anderen zwei Blaubeer Pancakes. Nachdem wir uns alle „gestärkt“ hatten, ging es los in die Stadt zum Einkaufen.
Für heute musste nun noch ein Koffer her – um uns von den Hinflug (1x max. 32 kg) auf den Rückflug (2x max. 23 kg) vorzubereiten.
Wir mussten relativ früh los, da wir unseren Parkplatz auf der Straße vor der Schule räumen mussten. Einen Strafzettel am letzten Tag einfangen, wollten wir jetzt nicht unbedingt. Die Parkbedingungen hier in unserem tollen B&B sind fast genauso gut, wie unser „super“ Frühstück!

Erste Station war das Einkaufszentrum „Park Royal“. Hier sind wir kurz vor halb zehn angekommen, ca. eine halbe Stunde bevor die Läden aufgemacht haben. Die verbleibende Wartezeit nutzen wir, indem wir die Geschäfte schon mal in Augenschein genommen haben und uns entschieden, in welche wir überhaupt gehen wollten. Letztendlich waren es hier nur ein Geschäft.
Daher hieß es nun weiter zum nächsten Shoppingcenter. Eine große Herausforderung war hier das Parkhaus. Mit zunehmender Ebene wurde die Deckenhöhe immer kleiner. Passen wir hier wirklich noch mit unserem Auto durch? Oder werden wir jetzt gleich ein lautes Kratzen hören? Die Antenne hat sogar einmal gewackelt – diese ist aber einige cm höher als das Auto.
In der Mall klapperten wir einige Taschengeschäfte ab, aber so 100 %ig hatte uns dann doch nichts gefallen. Also war es Zeit für Plan B: Walmarkt! Eindecken mit Cupcakes und das Kofferset (4-Teilig – obwohl man nur von drei Teilen ausgehen kann, da die vierte Tasche eine kleine Umhängetasche ist) für knapp 90 CAD (ca. 60 €) einkaufen, bei nur 10 Jahren Garantie. Ob die Sachen den Flug überstehen werden, wird sich zeigen. Aber für die Rückreise wird es sicher reichen!
Da wir alle nicht allzu viel gefrühstückt hatten, machte sich so langsam unser Magen bemerkbar. Der schrie, dass er Hunger hatte. Wie in fast jeder Mall gab es auch hier einen Food Court – typisch Amerikanisch mit Fast Food. Nachdem jeder etwas gefunden hatte ließen wir uns es schmecken.
Anschließend ging es wieder zurück ins B&B. Ausruhen, Sachen & Koffer packen, Restposten erledigen und und und…… Somit wurde uns an unserem letzten Tag hier in Kanada garantiert nicht langweilig. Alex K. nutzte sogar die Gelegenheit noch eine kleine Jogging runde zu drehen.
Zum Abschluss gehen wir heute Abend nochmal lecker essen, die Frage war nur Wo? Nach längerem Suchen, haben wir uns für Sunset Grill entschieden, einen Pub, mit schön Bier und Burger. Bevor wir dann alle früh ins Bett gehen, denn der Tag morgen wird sicher auch noch anstrengend und lang.

Vancouver 2. Tag

Der 2te Tag in Vancouver begann mit einem überschaubaren Frühstück für Tino und Alex K. Es gab ein vorportioniertes Omelette ‚Achtelchen‘ mit Kartoffeln und Zwiebeln. Da dies nicht ausreichend sein kann, wurde den Beiden großzügiger Weise noch zwei Scheiben Butterbrot (natürlich vorgeschmiert) zum Verzehr bereitgestellt. Wahrscheinlich wussten Anja und Alex S. um die Reichhaltigkeit dieses Frühstückes, so entschlossen Sie sich die Option mit den Cerealien zu nehmen (Tags zuvor musste man das den Besitzern mitteilen, da sie sonst das Essen nicht haben). Beide waren schon voller Vorfreude, da Sie das spärliche Gericht von Tino und Alex K. sahen. Doch sie wurden enttäuscht! Das so gesunde Cerealien Frühstück, war aufgrund seiner Portionsgröße gesund: Eine Kaffeetasse voll mit Cornflakes, 3 sauber verteilte Bananenscheiben – genau 3mm dick, die Milch war auch schon drin. Willkommen bei den Weightwatchers oder man könnte eher sagen, hier hat doch jemand sehr gespart.
Gestärkt von dem Frühstück, wollten wir sofort los. Der Grouse Mountain musste heute bestiegen werden. Schließlich hat man uns in der Touri-Info den Berg als 1h Workout-Wandern empfohlen. Leider war zu diesem Zeitpunkt das Klo verstopft… Nur so es war nicht unsere Schuld. Als die Leute im Zimmer über unseren Zimmern die Klospülung betätigten kam die Scheiße aus der Badewanne bei Anja und Alex K.‘s Zimmer (Es gibt auch Bilder davon, aber diese werden nicht veröffentlich). Alex K. tat sein bestes um die Scheiße wieder in die geordneten Bahnen zu lenken. Doch am Ende stellten alle fest nein das Problem können und wollen sie nicht lösen. So ging es zum Besitzer, der hocherfreut das Bad auseinander nahm. Wir (also Anja, Tino, Alex S. und Alex K.) gingen dann mal lieber…
Die Richtung war ja klar Grouse Mountain, zuerst hieß es Busstation suchen um zur Station Waterfront zu kommen. Die fanden wir relativ schnell, da wir ja gestern in der Nähe in den Hop-ON Hop-OFF Bus eingestiegen sind. In den Bus eingestiegen bestaunten wir die Stadt und unterhielten uns so sehr, dass wir ganz und gar unsere Station verpassten. Als wir nach kurzer Zeit (eine Station vor der Endhaltestelle) vom Busfahrer gefragt wurden wo wir eigentlich hin möchten, bemerkten wir unseren Fauxpas. Da die Gegend nicht gerade gut für Touristen war, sagte der Busfahrer wir sollten lieber warten und mit Ihm wieder Retour fahren. An der Endhaltestelle hatten wir Glück, dass noch der Vorgängerbus da stand, so konnten wir diesen nehmen und mussten die Busfahrerpause nicht noch extra ausharren. Um die Station nicht zu verpassen instruierte der Busfahrer noch seinen Kollegen. Diesmal verpennten wir die Station nicht. Schnellen Schrittes ging es nun zum Seabus (eine Schnellfähre über den Meeresarm der Vancouver Downtown von North-Vancouver trennt). Nach kurzer Fahrt ging es in den nächsten Bus Richtung Grouse Mountain.
Der Transfer dorthin dauerte gefühlt eine halbe Ewigkeit, der Bus wurde zugleich immer voller. Alex S., Tino und Alex K. hatten während der Fahrt sich gleich mit einem Pärchen aus Florida, Gesprächsthema war das Wetter, die Herkunft und deutsches Bier / das Oktoberfest.
Am Grouse Mountain angekommen stellte Tino fest, dass der Anstieg nicht ganz so einfach werden könnte mit seinen 914m Höhendifferenz. Hmm, irgendetwas hatte uns die Dame an der Touri-Info vorenthalten. Was soll`s, los geht’s! Doch Moment, wo ist hier der Weg?
Wir fanden einen Weg, der führte uns direkt zu einem Wolf auch nicht schlecht. Nach einem kurzen Fotostopp, stellten wir fest der Weg ist etwas falsch, hier war also Wolfs Revier aber mehr nicht. Nach kurzer Suche und einer Toilettenpause, haben wir den Weg gefunden. Frohen Mutes gingen wir, mit gefühlt 1000 Anderen los. Bald darauf stellten wir fest, dass die Kanadier Wandern irgendwie anders verstehen. Sie schnauften, schwitzen und drängelten uns den Berg hinauf. Während Alex K. lustig vorne losging, Tino daneben den Weg im Auge behielt. Gingen Anja und Alex S. etwas gespannt dicht hinter her. Im Laufe des Anstieges verschob sich etwas das Bild, wobei Alex S. mit immer finsterer Miene und den Willen Alex K. etwas anzutun, den Berg hochstampfte. Alex K. versuchte mit den Sprüchen, wie „ach das ist nicht mehr weit“ und „das Schlimmste haben wir hinter uns“ den Anderen Mut zu machen. Tino dagegen blieb realistisch und gab GPS genau die noch zu machenden und die schon gegangenen Höhenmeter an.
Ein Beispiel:
Alex K.: Schaut mal, nur noch die Hälfte der Strecke. Wir sind schon bei 18 von 40 Wegpunkten. Tino: Das war bis jetzt nur der leichte Teil und die 18 von 40 bezieht sich auf diese Sektion. Daraufhin Anja: Hmmm Alex S.: Aha.
Am Ende gelang es uns geschlossen und verschwitzt (alle waren verschwitzt) am Gipfel anzukommen nach 1:30 h. Die Laune wurde bei jedem Schlagartig besser. Unser Gipfelsturm wurde mit einer schönen Aussicht und zwei niedlichen Grizzly Bären belohnt. Davon gibt es übrigens Fotos. Nach längeren Aufenthalt auf den Gipfel, verständlich bei der Bärenaussicht, wurde uns so langsam kalt. Es folgte die Abfahrt per Gondel.
Nun ging es mit dem Bus und Sea Bus zurück nach Vancouver City. Der Anstieg hatte schon sehr an uns gezerrt, sodass wir alle Müde waren. Der eine etwas mehr, als der andere. Die weitere Bussuche nach Hause gestaltete sich etwas schwierig. Es hängen hier zwar jede Menge Stadtpläne in der Innenstadt herum, aber in keinem sind auch nur annähernd Bushaltestellen oder Linien eingezeichnet. An der Station gab es zwar einen Linienplan, aber in diesem waren wiederum keine Bushaltestellen eingezeichnet – daher konnte man auch nicht genau sicher sein, ob der Bus in dieser Straße auch wirklich hält. Daher entschlossen wir uns einfach mit dem Bus, mit dem wir gekommen sind wieder zurückzufahren.
Einen kurzen Zwischenstopp auf dem Weg zur Unterkunft haben wir noch in einem Supermarkt eingelegt, um uns mit süßen Leckereien einzudecken (für Flug und unser Frühstück).
Zurück in der Unterkunft, hieß es kurz frisch machen und dann auf zur Nudel Bar. Dort ließen es wir uns wieder schmecken. Den Rest des Abends ließen wir noch gemütlich ausklingen, bevor wir alle übermüdet ins Bett fielen…

Vancouver 1.Tag

Nach dem Schock des gestrigen Tages, gingen wir nicht ganz glücklich zum Frühstück. Aber es sollte noch schlimmer kommen, denn auch das Frühstück war eine Katastrophe. Es gab French Toast mit Erdbeeren und Bananen. Das Problem, diesmal gab es alles nur vorgesetzt, das heißt 2 Scheiben French Toast und 4 Stückchen Erdbeeren und Bananen. Das war alles!!!! Ach nee Moment es gab noch 1 Glas O-Saft, Kaffee und Tee. Wobei Tee nur eine kleine Kanne, dafür aber Kaffee so oft die Dame des Hauses mit der Kanne vorbei kam. Kurz um in diesem B&B geht es den Menschen nur um unser bestes „unser Geld“!!
Nach diesem sehr „gehaltvollen“ Frühstück ging es zur nächsten Busstation. Hier machen wir mit dem sogenannten Hop on Hop off-Ticket Bekanntschaft. Dieses kann man sich als ein Busticket für Touristen vorstellen. Es geht über eine definierte Route durch die ganze Stadt und an verschiedenen Punkten kann man aus und in jeden folgenden Bus wieder einsteigen. Des Weiteren wird auf der Fahrt über alles um einen herum erzählt (auf Deutsch, Englisch, Chinesisch,…). Dabei hat man interessante Sachen über die Stadt und Ihre Geschichte erfahren können.
Die Mentalität in BC (British Columbia) war uns ja schon aufgefallen, aber im Bus hörten wir dann den richtigen Satz dazu: BC = bring cash und das ist hier wirklich so.
Unsere Busfahrt unterbrachen wir zuerst am Hafen, hier ist das Touristische Zentrum von Vancouver. Es ging nun zuerst in die Touristeninformation um zu sehen, ob wir etwas gegen die Unterkunft tun können und was wir die nächsten Tage noch machen können. Die Dame aus der Info war sehr freundlich und dazu noch ursprünglich aus Deutschland. Leider konnte Sie uns, trotz Ihrer Bemühungen, mit dem Problem der Unterkunft auch nicht weiterhelfen. Aber Sie gab uns einige Tipps, was wir in Vancouver machen können und was hier sehenswert ist. Wir haben hier gleich noch 4 Nahverkehrstagestickets (für jeden eins) für die nächsten Tage gekauft.
Nun ging es an das Erkunden der Stadt und einkaufen der Souvenirs. Dazu liefen wir zuerst am Hafen entlang bis zur Olympische Flamme (Fire and Ice). Weiter führte uns der Weg dann über den Canadian Trail nach Gastown. Hier ging es von Gift Shop (Souvenirladen) zu Gift Shop. Nach und nach füllten sich somit unsere Taschen mit Souvenirs. Nach gefühlten 5h einkaufen ging es weiter auf der Bustour.
Diese führte uns noch ein bisschen durch die Stadt und dann durch den sehr schönen Stanley-Park. In diesem gibt es wunderschöne Waldabschnitte, aber auch viele Wege, Bepflanzungen und ein paar Restaurants. Einen kurzen Zwischenstopp von 15 min machte der Bus am „Prospect Point“. Hier sind Alex S. und Anja noch schnell ein paar Meter zurück zur Lions Gate Bridge gelaufen um diese auf dem Foto festzuhalten. Die Brücke ist der GoldenGate Bridge in San Francisco nachempfunden. Des Weiteren ist sie eine der größten Hängebrücken der Welt. Am Aussichtspunkt konnten wir noch einen Blick auf Nord-Vancouver werfen und natürlich dabei auch gleich noch ein paar Fotos knipsen.
Einen weiteren Zwischenstopp legten wir an der Robson Street (eine der Haupteinkaufsstraßen in Downtown von Vancouver) ein. Hier hieß es nun wieder von Laden zu laden, wobei die Priorität nun eher auf weiteren Koffern lag, da wir für die Heimreise 2 Koffer mit ja maximal 23 kg haben dürfen. Nach weiteren zwei Stunden (gefühlt fünf), machten wir uns mit unserem Bus auf den Weg zurück zur Ausgangsstation. Nun hieß es noch schnell fürs Abendessen einkaufen. Wieder in der „Unterkunft“ angekommen, hieß es Abendbrot machen. Es gab Nudeln und Hot Dogs. Denn mehr als Wasserkocher und Mikrowelle gab es ja nicht.
Zum Abschluss des Tages hieß es nun nach zwei Tagen mal wieder Blog schreiben, wobei wir nur einen Tag schafften. Ob es an der Unterkunft dem getrunkenen Alkohol oder der nun verzehrten Melone lag ist unklar, aber wir wollten nun nur noch schlafen.
Morgen steht dann Grouse Mountain auf dem Plan.

Fahrt von Kelowna nach Vancouver

Heute geht es nun zur letzten Station nach Vancouver, dafür hieß es aber erst einmal aufstehen. Das heißt auch es gibt heute das Letzte mal bis Ende der Woche deutsches Frühstück. Wir haben uns natürlich richtig satt gegessen, denn wer weiß schon was nun kommt.
Wie es sich gehört, haben wir uns von unseren deutschen Gastgebern verabschiedet und dabei noch ein bisschen unterhalten. Sie erzählten uns zum Beispiel, dass es hier jedes Jahr sehr viel schneit, auch wenn es nur Pulverschnee ist. Des Weiteren werden die Straßen hier sogar bis in den letzten Winkel wegen den Schulbussen geräumt. Diejenigen die außerhalb der Städte wohnen haben meisten Allrad Autos, mit denen sie durch den Schnee bis zu 50 cm problemlos durchkommen.
Wir nutzten die Gelegenheit und stellten auch noch ein paar Fragen. Als erstes, was es mit den vielen „For Sale“ Schildern auf sich hat? Die Antwort war leicht, es ist in Kanada normal, dass häufig umgezogen wird und damit immer viele Häuser zum Verkauf stehen. Eine weitere Frage kam uns schon ein paar Tage vorher in den Sinn. Hier in Britisch Columbia haben die meisten Autos zwei Nummernschilder, in Alberta gab es meist nur eins hinten. Die deutschen erklärten uns, dass es zwei Schilder von der Versicherung gibt und damit hier in BC meist vorne und hinten welche dran sind.
Nach dem Abschied ging es los Richtung Vancouver. Erste Station war vorerst aber noch die Tankstelle, hier tankten wir voll und nichts wie ab auf den Freeway.
Vorher ging es noch über den Okanagan Lake (Kelowna hat die einzige Brücke über den bestimmt 30 km langen See). Für alle, die sich fragen was ein Freeway ist, das ist eigentlich das Gleiche wie ein Highway. Nur darf man hier 120 km/h statt 110 km/h fahren und es gibt weder Tankstellen noch Aussichts- oder Rastplätze, dies sind reine Transitstrecken. Das witzige in Kanada ist, dass immer nach den Tankstellen erst der Hinweis kommt, dass auf den nächsten xxx km keine Tankmöglichkeit mehr kommt.
Auf der Fahrt selbst begegneten uns natürlich wie immer viele „Fallen“ für Touristen. Einmal sind leider auch wir reingefallen. Denn LakeFalls klang für uns interessant, am Ende war es eine sehr enge Straße mit „NIX“ am Ende. Den einzigen weiteren Ausflug vom Freeway machten wir in Hope, wo der erste RAMBO Film gedreht wurde. Hier sind wir ca. 30km parallel zum Freeway gefahren, bevor es wieder auf diesen ging. Auf dem kleinen Ausflug sind wir immer mit Blick auf den parallel laufenden Fraser River gefahren. Sehr lange haben wir nach einer Zufahrt oder einem tollen Blick auf den Fluss gesucht. Nach langem Suchen und auch ein paar Metern zu Fuß und über Steinen kamen wir auch ans Wasser. Hier konnten wir ein paar Minuten entspannen und den Blick über die Berge schweifen lassen, bis es wieder zurück ins Auto ging. Dieser Fluss wird uns nun bis Vancouver begleiten.
Vancouver selbst machte mit vielen „Vororten/Vorstädten“ auf sich aufmerksam. Wir kamen nun näher und näher an Vancouver und die Straße wurde stetig voller. Nach der Ankündigung, dass die Straße nun Maut kosten soll, haben wir diese verlassen und es ging weiter durch Vancouver. Nach ca. 20 km durch die Stadt kamen wir an der Unterkunft an. Unser erster Gedanke von außen war, wo sind wir hier gelandet. Leider ging es innen so weiter, das bedeutete seltsamer Geruch im Haus, kleine runtergekommene Zimmer und das Bad / WC naja… Somit breitete sich bei uns recht schnell eine Depressive Stimmung aus. Und wir beschlossen nur schnell die Sachen ins Zimmer zu bringen und dann zum sehr nah gelegenen Ozean zu laufen. Als kleinen Trost, dass wir nichts gegen die Unterkunft machen konnten, gingen wir auf die Suche nach etwas zu Essen. Nach verschiedenen vergleichen entschieden wir und für Pasta, welche SEHR GUT war. Wir konnten uns hier Pasta wie wir wollten zusammenstellen und diese war sehr lecker und vor allem günstig.
Alles in Allem, werden wir uns mit der Unterkunft für die nächsten 4 Nächte arrangieren müssen.
🙁