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Calgary der 2 Tag

Nach einer erholsamen Nacht trotz der Mückenstiche, haben wir uns heute mal die Innenstadt von Calgary angesehen. Was soll man sagen, außer ein Hochhaus, ein Hochhaus, eine Spiegelung von Hochhäusern an einem Hochhaus und natürlich nicht zu vergessen ein Hochhaus.
Aber fangen wir beim Aufstehen an. Weckruf war heute um 07:30Uhr um 08:00 Uhr waren wir endlich beim Frühstück, welches wieder gut war (heute gab es sogar Pancakes und Omelett, neben den altbewährten Waffeln, Würstchen, Muffins, Müsli und Brot).
Nach der Stärkung und dem Planen des Tages ging es mit dem Auto Richtung City, wo bei die Suche nach einem Parkplatz auf Grund der “tollen” Verkehrsführung nicht so einfach war. Um unseren Parkplatz direkt erreichen zu können (so wie uns das Navi schicken wollte), hätten wir einen super Stand hinlegen müssen: ein Sprung von der Brücke zur Straße die unter der Brücke langging.
Nur der Zubringer hierfür war leider nicht vorhanden.
Somit waren wir gezwungen direkt mit den Auto in die Innenstadt/ China-Town reinzufahren. Die Parkgebühren hatten es aber in sich mit bis zu 40 CAD (ca. 28 €). Nach einer interessanten Suche mit einigen Wendemanövern haben wir dann unseren Parkplatz gefunden. Zum Glück relativ günstig mit 6 CAD (ca. 4 €). Von diesem war es eigentlich ein Katzensprung bis in die Stadt, direkt an einer Brücke über die wir zur Park-Insel (Prince’s Island Park) und von dort weiter in die Innenstadt Calgary’s gelangten.

Unsere 1. Station nach 15 Minuten zu Fuß war der Calgary Tower, hier ging es 190,8m in 62 Sekunden in die Höhe. Der Blick war wirklich Wahnsinn. Wir haben einen Überblick über die gesamte Stadt bekommen, welche unglaublich groß ist. Wobei man ehrlich sagen muss, der Turm ist bei weitem nicht das höchste Gebäude in der Stadt. Auf der Aussichtsplattform des Turms konnten wir 360° um den Turm laufen und Fotos schießen, was wir natürlich auch getan haben.
Ein bisschen Mut (oder auch die Abwesenheit von Höhenangst) war gefragt, um sich auf die zusätzliche Aussichtsplattform ganz aus Glas zu stellen. Sollen wir hier einen Blick nach unten riskieren???

Nachdem wir den Boden wieder sicher erreicht hatten, ging es weiter über den Skywalk durch diverse kleine Läden in der Stadt. Den Skywalk selbst kann man als verglaste Brücken zwischen den Gebäuden beschreiben. Über diese Brücken ist es möglich eine “Runde” durch die Stadt zu drehen – egal ob es regnet, stürmt oder schneit. Wir haben natürlich uns nur einen kleinen Teil davon angesehen.

In einem Geschäft haben wir drei sehr nette deutsche Urlauber getroffen. Ihre Reise neigt sich nach 5 Wochen nun dem Ende zu. Sie waren vorher in den USA (Las Vegas, San Francisco) und sind in Kanada mit dem Wohnmobil von Vancouver nach Calgary gefahren. Also genau die kontroverse Strecke.
Sie haben uns empfohlen uns Wandertouren abseits der Touri-Attraktionen zu suchen. Das sei absolut traumhaft und Kanadische Wildnis und Einsamkeit pur. Die typischen Touristenziele (Banff, Lake Luise) sind doch sehr überlaufen. Nichts desto trotz – sind dies einfach “must haves” and “things you have to see in canada”. Um diese werden und wollen wir auch nicht herumkommen.
Bären haben sie leider nicht gesehen – hoffentlich haben wir etwas mehr Glück aus der Ferne welche beobachten zu können.

Bisher stehen auf unserer Beobachtungsliste nur Hasen und in Calgary City ein schwarzes Eichhörnchen. Wir sind aber guter Dinge, dass sich unserer Liste erweitern wird.

Bei unserem Besuch in den Läden wurden wir mit der typisch Kanadischen Höflichkeit empfangen. Oftmals werden wir hier in den Geschäften mit “How are you?” begrüßt. Wenn es etwas nicht gab, haben sie uns freundlicherweise den Weg zu einem anderen Geschäft geschildert in dem wir dies finden könnten.
Die Suche von Alex K. nach einem (Cowboy-) Hut aus Leder war zwar erfolglos, aber wir konnten ein paar neue englische Vokabeln lernen: brim (Rand/Krempe) and crown

Gegen 14:15 ging es zurück zum Auto, wo wir noch mit Hilfe von Treppen einen kleinen Berg erklimmen konnten. Und an dem sich die kleinen Jungs (Alex, Alex und Tino) darin messen konnten, wer denn am schnellsten oben ist. 😉
Von dort oben hatte man einen tollen Blick über die Skyline von Calgary.
Nächste Station war nun ein Walmart (Supermarkt) wobei wir wieder der Qualität der Verkehrsführung zum Opfer gefallen sind und der “rush hour”. Am Ende haben wir den Markt aber gefunden und konnten uns im SportCheck von der riesigen Eishockey-Auswahl beeindrucken lassen.
In der Zwischenzeit hat es auch begonnen mit regnen – jetzt wird so langsam auch das Wetter typisch Kanadisch. Die Vorfreude auf die Rockies – die wir auch heute vom Tower aus der Ferne bewundern konnten – wird immer größer.

Nachdem wir wieder im Hotel angekommen sind haben wir uns Essen gekocht und uns dieses natürlich auch schmecken gelassen.
Jetzt spielen wir noch eins, zwei oder vielleicht auch mehr Runden Karten.

Es regnet immer noch….
Laut Wetterbericht ist für morgen wieder regen gemeldet. Drückt uns die Daumen, dass es kein Dauerregen/Platzregen ist – denn das würde unsere Pläne durcheinander werfen.
Morgen wollen wir uns auf die Suche nach den Spuren lang vergangener Zeiten machen….

Calgary der erste Tag

Heute war nun der 1. Tag hier in Kanada. Das Frühstück war gut, wir haben uns ordentlich gestärkt und es kann nun los gehen.
Es ist genau so wie man es aus Filmen kennt, alle fahren große Autos und die Landschaft ist atemberaubend. Nur leider ist die Verkehrsführung dramatisch schlecht und man fährt häufig an der richtigen Abfahrt vorbei. (Wie wir heute 2x)
Unserer erstes Ziel heute war der im Süd Westen von Calgary gelegene Glenmore Park. Hier sind wir geschätzte 5 km am See gelaufen und haben die wirklich wunderschöne Natur bewundert und fotografiert.
Leider haben wir dabei auch feststellen müssen, dass die Mücken hier in Kanada gerade an Seen extrem auf Europäisches/Deutsches Blut stehen. Anja und Alex K. haben leider einige Stiche abbekommen.
Nach dem wir den See hinter uns gelassen haben ging es in den Westen von Calgary, hier waren wir im Canada Olympic Park. An diesem Ort wurden 1988 die olympischen Winterspiele ausgetragen und die Aussicht auf Calgary war echt TOP. Leider war der Weg auf den Berg eher beschwerlich. Wir haben 3 Anläufe gebraucht, da der Weg einmal durch Bauarbeiten und einmal durch Downhill Fahrer versperrt war.
ABER es hat sich gelohnt.
Nach der Rückkehr zum Auto ging es weiter in den Supermarkt zum einkaufen. Auf der Liste standen heute:
– Nudeln
– Hack
– passierte Tomaten
– Kortison Creme für die Stiche
– Wasser (10l Kanister)
– Handykarte
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Nun sind wir endlich im Hotel. Manche von uns sind auf Grund der hohen Temperaturen und der Sonne trotz Sonnencreme etwas Krebsfarben. 🙂
Alex K und Anja waren noch trainieren auf dem Laufband und wir waren eine Runde schwimmen im Hotel.
Jetzt wird es noch Abendbrot geben und dann heißt es Plan für morgen machen und ab ins Bett.

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Reise von Frankfurt nach Calgary

Die Anreise nach Calgary von Frankfurt aus lief ohne Probleme. Wir haben uns wie abgesprochen alle am Flughafen getroffen und gemeinsam eingecheckt. Nach einem kleinen Snack und einem Bier, ging es dann durch die Sicherheitskontrollen zum Flugzeug. Hier hieß es nun wie immer warten, da lohnte sich ein kleiner Abstecher in den Duty Free Shop.
Nach dem wir endlich an Board konnten, ging es auch schon los. Leider war fast auf dem gesamten Flug nichts als Wolken zu sehen. Nur über Grönland konnten wir endlich mal etwas von der beeindruckenden Landschaft sehen. Im Gegensatz zu vielen Mensas oder öffentlichen Kantinen gab es im Flugzeug gutes und vor allem reichlich Essen.
Die Landung war recht ruppig, aber wir sind sicher runter gekommen. Trotz einer halben Stunde Verspätung waren wir nach ca. 9h also eine halbe Stunde früher als geplant in Calgary bei blauem Himmel und Sonnenschein bei 18°C. Nun noch durch die Sicherheitskontrollen und dann hieß es Mietwagen holen.
Der Mietwagen war eine einzige Katastrophe Beulen und Kratzer über all. Die haben wir natürlich mit deutscher Gründlichkeit eingetragen und uns bestätigen lassen. Somit würde auch ein Kratzer von uns nicht mehr auffallen. 🙂
Nach dem wir uns nun mit dem “Automatik” Wagen angefreundet hatten, versuchten wir die Unterkunft zu finden. Das war zuerst etwas schwer, aber zu Guter Letzt haben wir das Hotel gefunden. Das Zimmer ist echt super. Alles sauber viel Platz, perfekt.

Vorbereitungen

Es ist nun alles gepackt und fertig zur Abreise.

Am Dienstag geht es nun endlich los. Um 07:30 Uhr werde ich mit dem ICE von Hannover nach Frankfurt Flughafen fahren. Weiter geht es dann mit dem Flugzeug nach Calgary, wo wir hoffen, das dann schon ein Mietwagen auf uns wartet.

Es kann also los gehen.