{"id":253,"date":"2015-08-30T07:10:34","date_gmt":"2015-08-30T05:10:34","guid":{"rendered":"http:\/\/m3in5.no-ip.org\/wordpress\/?p=253"},"modified":"2017-06-17T08:11:51","modified_gmt":"2017-06-17T06:11:51","slug":"1-tag-canmore-auf-in-den-yoho-national-park","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m3in5.no-ip.org\/wordpress\/?p=253","title":{"rendered":"1 Tag Canmore \u2013 Auf in den Yoho-National-Park"},"content":{"rendered":"<p>Die erste Nacht in unserer neuen Unterkunft haben wir gut \u00fcberstanden \u2013 naja, abgesehen von Alex S., dessen Zimmer an der Eisenbahnstrecke liegt. Dadurch wurde er doch ab und zu durch ein paar vorbei fahrende Z\u00fcge geweckt haben. Hier muss noch hinzugesagt werden, dass die Z\u00fcge in Kanada wesentlich l\u00e4nger sind als die G\u00fcterz\u00fcge in Deutschland. Hier k\u00f6nnen diese sogar bis zu 3 km lang sein.<br \/>\nDer neue Morgen stimmte uns schon etwas optimistischer \u2013 immerhin konnten wir den Ausblick aus unserem Zimmer genie\u00dfen. Zwar erst mal nur zu einer Seite, aber vielleicht klart es die n\u00e4chsten Tage noch weiter auf. Regen ist zu mindestens gemeldet.<br \/>\nBevor wir unseren heutigen Trip begonnen haben, galt es nat\u00fcrlich sich erst mal richtig zu st\u00e4rken. Hier lie\u00df es sich auch richtig gut fr\u00fchst\u00fccken \u2013 mit einem gro\u00dfen Essenstisch, statt zusammengekauert auf zwei Behelfstischen, wie in unserer Gummib\u00e4renh\u00f6hle.<br \/>\nAuf unserem Speiseplan standen M\u00fcsli, nat\u00fcrlich typisch Kanadisch darf die s\u00fc\u00dfe Zutat  &#8211; in unserem Fall ganz leckere Muffins (Schoko, Karamell und Blaubeere) nicht fehlen. Des Weiteren Br\u00f6tchen, welche wir gestern gleich in einer extra Large T\u00fcte als 30er Pack gekauft haben, da diese am g\u00fcnstigen waren. Wer wei\u00df wie lange wir damit hinkommen. Noch dazu hatten wir nicht unbedingt Lust auf Toast, denn diesen gab es die Tage davor schon genug.<br \/>\nNachdem wir gem\u00fctlich gefr\u00fchst\u00fcckt haben, machten wir uns auf den Weg in den Yoho-Nationalpark. Daf\u00fcr mussten wir erst mal das Auto aus der Tiefgarage des Hotels bekommen, dies gestaltete sich einfacher als gedacht. Also ging es direkt auf den Highway Richtung Field. Nach einem Kilometer kam auf der Autobahn die Mautstelle f\u00fcr den Nationalpark. Den Pass haben wir ja schon auf unserer Fahrt von Edmonton nach Jasper als Jahrespass gekauft. Somit mussten wir uns hier keine Sorgen machen. Aber wie ordentliche Deutsche stellten wir uns hinten auf einer der Spuren zum Pr\u00fcfen der Karte an. Fast vorne angekommen, fiel uns auf, dass wir das Ganze auch schneller haben k\u00f6nnten, denn die rechten Spuren waren ohne Kontrolle und genau f\u00fcr unsere Jahreskarte gedacht, naja was Solls. \uf04a Beim n\u00e4chsten Mal wissen wir es besser.<br \/>\nDen ersten Halt auf unserer Tour machen wir auf einem Parkplatz im Yoho-Nationalpark. Hier wurde auf Tafeln und einem Model erkl\u00e4rt, wie die Z\u00fcge durch die Rockys fahren. Dabei waren die  Zugtunnel durch die Rockys mit 4,5% Steigung (Normal maximal 2,5%) im Berg(Tunnel) als Spirale am interessantesten.<br \/>\nIn Field f\u00fchrte uns der Weg nun weiter zu den Takkakaw-Falls, die zweitgr\u00f6\u00dften Wasserf\u00e4lle Kanadas, nach den Della Falls auf Vancouver Island. Wobei der Weg zu diesen nicht ganz einfach ist. Es gibt drei Serpentinen, deren Keren eigentlich zu klein f\u00fcr Wohnmobile sind. Diese werden auf einen Schild daraufhin gewiesen, an den Keren jeweils die Richtung zu wechseln, d.h. sie m\u00fcssen den mittleren Teil r\u00fcckw\u00e4rts hochfahren. Auf dem Weg nach oben war leider weit und breit kein Wohnmobil vor uns. Das w\u00e4re sicher interessant gewesen, dies zu sehen.<br \/>\nSchon von weiten konnten wir die 254 m hohen Takkakaw-Falls bewundern. Und wie der Name \u201etakakkaw\u201c = wunderbar auch schon sagt, es ist sehr beeindruckend welche Massen an Wasser die Klippe hinabst\u00fcrzen. Und je n\u00e4her wir ihnen gekommen sind, nat\u00fcrlich umso windiger und nasser f\u00fcr uns. Daher hie\u00df es Fotos lieber aus der Entfernung schie\u00dfen.<br \/>\nVon dort aus f\u00fchrte uns ein Wanderweg direkt in Richtung der Hidden Lakes und des Yoho-Lakes. Dieser Weg f\u00fchrte ein St\u00fcck am Fluss entlang und dann durch einen Wald relativ steil nach oben. Hier im Wald war es einfach wunderbar, frische, feuchte Luft und kaum Touristen &#8211; Richtig angenehm.<br \/>\n Die erste Station auf dem Weg nach oben waren die Hidden Lakes, zu welchen wir vom eigentlichen Weg abzweigen mussten. Als wir uns zu diesen durchgeschlagen hatten (wahrscheinlich ist auf diesen Weg schon lange kein Wanderer mehr langgelaufen, beste Chance vielleicht einen B\u00e4ren zu ersp\u00e4hen) sahen wir einen total ausgetrockneten See und einen sehr stark geschrumpften See.<br \/>\nImmerhin ist hier erst vor kurzen eine Herde Karibus vorbeigekommen, was wir an den frischen Spuren im Boden erkennen konnten.<br \/>\nWeiter ging es hinauf in Richtung Yoho-Lake. Da die Wolken jedoch nicht so gut aussahen entschieden wir uns mit den ersten Regentropfen sicherheitshalber umzukehren. Denn der Weg nach unten w\u00fcrde sicher durch die zus\u00e4tzliche Feuchtigkeit nicht einfacher werden, mit etwas rutschen und einem schellen Gang haben wir es aber ohne Verluste geschafft.<br \/>\nWir haben alle den Parkplatz wieder sicher erreicht und setzen unsere Fahrt in Richtung Emerald Lake fort.<br \/>\nEinen kurzen Zwischenstopp, wie auch gef\u00fchlt hunderte weitere Touristen, machten wir an der \u201eNatural Bridge\u201c. Ein kleiner Wasserfall \u00fcber den eine nat\u00fcrlichen Br\u00fccke aus Steinen geht. Auf dieser Br\u00fccke standen wir mit gef\u00fchlt 100 Touristen eng an eng. Wir fragen uns dabei wie die Br\u00fccke das aushalten konnte, bevor wir diese Frage aber beantworten konnten, waren mit einem Schlag alle Touristen weg. Wir nutzen die Gunst der Stunde um ein paar Fotos zu machen. Da wir alle gesehen haben, dass sich die Touristen wieder ihren zwei Bussen n\u00e4herten hie\u00df es f\u00fcr uns jetzt aber schnell. Zur\u00fcck ins Auto und vor den Bussen am Emerald Lake sein.<br \/>\nNach 5 Minuten Autofahrt waren wir am See, hier einen Parkplatz zu finden war eine Herausforderung, die wir meistern konnten. Nach einem kurzen Weg durch den Wald ersp\u00e4hten wir einen anderen kleinen See. Denn urspr\u00fcnglichen Weg zur Lodge, welchen wohl sehr lange keiner mehr gegangen war (da der Weg fast zugewachsen war) konnten wir leider nicht nehmen. Also entschieden wir uns zur\u00fcck zum Parkplatz und wie alle anderen Touristen den direkten Weg \u00fcber die Br\u00fccke zu nehmen. Leider hat es hier dann richtig angefangen zu regnen, daher konnten wir den wundersch\u00f6nen Emerald-Lake nur im Regen bewundern.<br \/>\nSchnell ging es zur\u00fcck ins Auto und heim nach Canmore. Es war zwar schade, dass wir den See nur im Regen bewundern konnten, aber Regen ist f\u00fcr die Luft richtig gut. Denn so wird die Asche der Br\u00e4nde aus den USA aus der Luft gewaschen.<br \/>\nAuf dem Weg zur\u00fcck haben wir direkt passend zu unseren neuen Erkenntnissen vom Parkplatz am Vormittag, einen langen Zug auf dem Weg durch die Rockys sehen d\u00fcrfen. Dieser stand zwar gerade war aber gut 2 km lang.<br \/>\nZur\u00fcck im Hotel-Zimmer bemerkten wir, dass das Zimmerm\u00e4dchen unsere Klimaanlage auf 20 \u00b0C runtergestellt hatte. Bei dem Regen drau\u00dfen haben wir doch etwas gefroren. Somit war es h\u00f6chste Zeit die Klimaanlage ein paar Grad nach oben zu Stellen und unseren Kamin einzuweihen.<br \/>\nNachdem wir uns wieder aufgew\u00e4rmt hatten, testeten Alex K. und Anja den Fitness Raum des Hotels aus, Tino und Alex S. machten von der Waschmaschine gebrauch.<br \/>\nZum Abendessen gab es heute Nudeln und Bolognese. Auch haben wir den Tag f\u00fcr morgen geplant, wahrscheinlich geht es sozusagen auf den Hausberg auf der anderen Seite des Tals, mit dem sch\u00f6nen Namen Lady Macdonald. Wir sind gespannt was uns dort erwartet. Da diese Wanderung sehr anstrengend wir gab es heute nur eine kleine Runde Romm\u00e9.  <\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-253 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/m3in5.no-ip.org\/wordpress\/?attachment_id=287'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/m3in5.no-ip.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC_00171-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/m3in5.no-ip.org\/wordpress\/?attachment_id=289'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/m3in5.no-ip.org\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC_00291-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" 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